I’m new here
Das Jahr ist noch jung, aber es würde mich sehr wundern, wenn da noch viel besseres kommt bis Ende 2010 :-)
Das neue Album “I’m new here” von Gil Scott-Heron kann man hier komplett probehören.
Eine Zensur findet vielleicht nicht statt
Heute war wieder so einer dieser Tage, an dem ich mit einem Kopf voller Ideen für einen neuen Blogpost vorm Rechner saß, nur um wieder festzustellen, dass das jemand anderes schon geschrieben und dabei besser formuliert hat, als ich es hier je könnte. Normalerweise endet sowas dann in einem Tweet…
Die Debatte um die Einführung einer Zensurinfrastruktur im Internet ist aber etwas, zu dem ich unbedingt etwas schreiben muss, denn sie ist leider kein Thema verwöhnter Geeks, denen man ihr Lieblingsspielzeug wegnimmt. Vielmehr kann dieses Gesetz ohne Übertreibung als ein gefährlicher Angriff auf die Grundsätze unserer Demokratie angesehen werden. Was an diesem Donnerstag unter dem medienwirksamen (aber völlig irrealen) Vorwand, etwas Wirksames gegen Kinderpornographie zu tun, verabschiedet werden soll, stellt zwei Kernbestandteile unserer Demokratie zur Disposition: Die Gewaltenteilung und die Freiheit von Zensur.
Sicher, die vorgeschobenen Motive scheinen edel: Wer will nichts gegen Kinderpornographie im Internet unternehmen? Dass das auf diese Weise Blödsinn ist, da diese Verbrechen nicht da stattfinden oder verbreitet werden, wo diese Sperren ansetzen, muss ich hier nicht ausführen, das lässt sich überall nachlesen. Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, wie in der großen Koalition gerne behauptet wird, sollte den versammelten Juristen im Bundestag auch klar sein. Was in der realen Welt verboten ist, ist es im Internet auch. Und gerade kommerzielle Anbieter mit Webseite (und nur bei denen würden Sperren die eigentliche Tat verhindern) sind schon von Natur aus nicht anonym. Deswegen gibt es sie auch nicht. Kommerzielle Kinderpornographie findet vielmehr auch heute schon da statt, wo diese Sperren nicht wirken würden. Was da hingegen wirkt, ist schlicht und einfach eine gut ausgebildete und ausgestattete Polizei.
Die Politik jagt einem Phantom her, und versucht es mit einer völlig unangemessenen Beschneidung elementarer Grundrechte zu bekämpfen. Hier wird eine rote Linie überschritten, die in einer funktionierenden Demokratie niemals Teil einer Verhandlungsmasse im täglichen politischen Geschacher sein darf. Denn egal wie man wenig man sie einsetzt oder wie man sie kontrolliert, mit dem Aufbau einer Infrastruktur zur Zensur des Internets wird ein Weg beschritten, der in einer freiheitlichen Gesellschaft tabu sein sollte.
Nicht zuletzt das aktuelle Beispiel des Iran zeigt uns, wie wichtig die freie Kommunikation in neuen Medien ist. Klar hat ein unreguliertes Medium eine Menge Schattenseiten. Aber wir können sie nicht ändern, mit keiner denkbaren Sperrtechnologie, Fortschritt in oder her. Wir werden damit leben müssen. Und wir leben damit gar nicht schlecht: Es gibt gar nicht so viele “böse Dinge, die aus dem Netz kommen” da draussen, wie einem weisgemacht wird. Die Statistiken, gerade bei Kinderpornographie und Gewalt sprechen eine andere Sprache, sie zeigen sogar einen Abstieg. Und unter den vielen guten Dingen, die ein unzensierbares Medium ermöglicht, ist in Zukunft neben kostenlosen Videochats, Bücherkauf und Büroblödsinn vielleicht sogar so etwas wie ein freier Iran.
Ich mag vielleicht zu viele netzaffine Menschen kennen. Aber wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue, bin ich überrascht und erfreut, wie viele Leute, die bisher völlig unpolitisch waren, durch diese Debatte plötzlich anfangen politisch aktiv zu werden. Und ich bin erschreckt, wie sie sich voller Abscheu von den etablierten Parteien abwenden, die in dieser Thematik vollständig beratungsresistent, ignorant und unverschämt wider besseres Wissen handeln.
Doch zurück zum Anfang: Natürlich hat das alles jemand wieder viel besser aufgeschrieben als ich es könnte: Torben Friedich, 22-jähriges Noch-SPD-Mitglied. Hier sein offener Brief in voller Länge, den er auf seinem Blog veröffentlicht hat:
Liebe Genossinnen und Genossen,
mein Name ist Torben Friedrich, ich bin 22 Jahre alt und seit fast vier Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.
Vier Jahre, die für einen 22-jährigen bedeuten, daß er bereits als Jugendlicher politisch aktiv war und mit 18 auch politische Verantwortung übernehmen wollte.
Ich war seit jeher der festen Überzeugung, daß in einer gerechten und demokratischen Gesellschaft die Werte Solidarität, Gleichheit und Freiheit unerläßliche Bestandteile sind, die nie ihre Gültigkeit in einer Gemeinschaft verlieren können, die auf Vernunft und Gemeinwohl aufgebaut ist.
Mir war auch stets bewußt, daß diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern daß in einer sich stetig weiterentwickelnden Gesellschaft um sie ständig gekämpft werden muß.
Meine Überzeugung war es, daß die SPD diesen Kampf am energischsten führt und ich wollte sie in ihrem Bestreben tatkräftig unterstützen.
Heute, am 17.06.2009, wird mir bewußt, daß ich mich möglicherweise getäuscht habe.
Ich vertrete eine Generation, die vollständig mit digitalen Medien aufgewachsen ist, mehr noch, eine Generation, die den Wechsel von analogen zu digitalen Medien nicht bewußt erlebt hat.
Das bedeutet, daß ich bereits seit der Grundschulzeit mit Eltern, Lehrern und Freunden auf digitalem Wege kommuniziert habe, entsprechende Lehrpläne waren bereits um Jahre veraltet.
Mit meinem Eintritt in der SPD war mir bewußt, daß bereits unter rot-grüner Regierung eine Politik betrieben wurde, die nicht den Ansprüchen einer digitalen Gesellschaft genügte. Dies wollte ich ändern.
In den vergangenen vier Jahren der großen Koalition konnte ich jedoch noch weniger Hinwendung zu unserer Generation und ihrer speziellen Belange feststellen, weder in der SPD, noch in anderen etablierten Parteien.
Dennoch habe ich mich seit Beginn des Jahres in besonderem Maße politisch engagiert und stellte mich sogar für die Bundestagswahl auf der Landesliste Niedersachsen als Kandidat zur Verfügung.
Ich sah seit Jahresbeginn, wie die große Koalition die gesamte Lebensweise meiner Generation in Frage stellte und massiv bekämpfte. Für meine Generation völlig selbstverständliche Freizeitaktivitäten, von einzelnen Computerspielgenres bis hin zu sportlicher Betätigung wie Paintball sollten verboten werden. Mitglieder von Schützenvereinen hingegen, die zu Hause mit Kriegswaffen hantieren, blieben unbehelligt und durch die große Koalition protegiert.
Dies sind jedoch geradezu vernachlässigbare Auswirkungen eines seit langem bestehenden Generationenkonfliktes, der seit jeher die Probleme gesellschaftlichen Wandels widerspiegelt.
Was am morgigen Donnerstag von der großen Koalition und somit auch von meiner Partei beschlossen werden soll, hat nichts mehr mit einem erklärbaren Unverständnis zwischen zwei unter verschiedenen Verhältnissen aufgewachsenen Generationen zu tun, sondern verletzt das Rechtsempfinden von vielen Bürgern jeglichen Alters.
Morgen wird der Bundestag einen Gesetzesentwurf zur Abstimmung bringen, der zwar zur Bekämpfung eines brisanten Problems – Kinderpornographie im Internet – dienen soll, dabei jedoch jegliche Grundsätze der rechtsstaatlichen Verhältnismäßigkeit verletzt.
Das Gesetz sieht vor, Kinderpornographie im Internet nicht zu entfernen, sondern nur zu verdecken, um es Konsumenten dieses menschenverachtenden Materials zu erschweren, dieses zu betrachten. Dieses Gesetz verlangt perfiderweise, das zu tun, was den Mißbrauch der Kinder zum zweiten Male noch schrecklicher macht: Wegzusehen.
Wegsehen bedeutet in unserer Gesellschaft nichts anderes, als das Geschehene zu tolerieren. Ich jedoch als 22jähriger Bundesbürger sehe bei jeder gesperrten Seite, die mit einem Stoppschild verdeckt wird, das Versagen unseres Rechtsstaates, da er nicht in der Lage war, dieses Verbrechen effektiv zu bekämpfen, sondern auf ein Mittel zur Zensur zurückgreifen mußte.
Dies birgt die größte Gefahr im morgen zu verabschiedenden Gesetz: Die Erklärung unseres Staates, gegen Rechtsverletzungen machtlos zu sein.
Wo wird die Grenze gezogen?
Noch endet die Sperre bei Kinderpornographie. Ein abscheuliches Verbrechen. Doch wann wird der Staat auch vor weniger schweren Rechtsverletzungen kapitulieren und keinen anderen Weg sehen, als lediglich die Darstellung wenig wirksam zu erschweren?
Hier wird eine Infrastruktur geschaffen, die zukünftigen Regierungen ermöglicht, Zensur zu betreiben.
Welche Inhalte werden dann möglicherweise als unerwünscht betrachtet werden? Tierquälerei? Gewalt? Volksverhetzung? Extremismus? Politische Opposition? Kritik?
Wo wird die Grenze gezogen?
Die Grenze muß meines Erachtens hier und heute gezogen werden, ohne ein solches Gesetz.
Wir dürfen den Kampf gegen solch schwerwiegende Verbrechen wie den Mißbrauch von Kindern nicht aufgeben. Wir müssen effektiv gegen Hersteller solchen Materials vorgehen, nicht gegen das Medium, auf dem es verbreitet wird. Mißbrauch geschieht in der Nachbarschaft, nicht im Internet.
Wenn die SPD als Teil der großen Koalition sich durch Zustimmung zu diesem Gesetzesentwurf eingesteht, daß eine effektive Bekämpfung durch unsere gegebenen gesetzlichen Möglichkeiten nicht erreicht werden kann, sehe ich keine andere Möglichkeit, als meine politische Aktivität anderweitig zu konzentrieren.
Wenn Zensur auf dem Rücken mißbrauchter Kinder durchgesetzt werden soll, wenn das Medium, das meinen Lebensalltag bestimmt und mitbestimmen wird, staatlicher Willkür ausgesetzt wird, wenn die SPD sich von meiner und von zukünftigen Generationen vollständig verabschiedet, bin ich nicht länger bereit, in dieser Partei mitzuwirken.
Die Werte der Sozialdemokratie trage ich weiterhin mit mir und werde diese auch zukünftig vertreten.
Wenn jedoch am morgigen Tage die SPD dieses Gesetz ermöglicht, werde ich der SPD den Rücken kehren.
Tritt das Gesetz in Kraft, trete ich aus der SPD aus und verabschiede mich von einer meiner Generation fremden Partei.
Hochachtungsvoll
Torben Friedrich
Oh. Essen.
Heute mal ein kleiner Webtipp für Feinschmecker:
Ich hab es erst eben entdeckt, und noch nichts davon nachgekocht. Ich weiss also nicht, ob das nicht vielleicht doch alles etwas seltsam schmeckt (extrem unwhrscheinlich) oder unmöglich nachzukochen ist (schon wahrscheinlicher). Auf jeden Fall sollte man sich die Seite NICHT ANSEHEN WENN MAN HUNGRIG IST. Allein das durchlesen und ansehen der Bilder lässt den Magen knurren. (Danke an Stefan für den Tipp)
Siehe! Der alte Mann kam vom Berg
...und brachte uns frohe Kunde. Die Appleseite ist noch nicht mal wieder da nach den Ankündigungen eben, also nutz ich die Zeit mal meine Eindrücke zu schildern:
- Die kleine dicke Straßenbahn ist ein würdiger Nachfolger für den Nano.
- Der iPod classic bietet entgegen seinem Namen weder OS9 noch Röhrenmonitor, aber er hat mit 160GB schön viel Platz. Wär aber nix für mich. Es ist der letzte einer aussterbenden Art.
- Der iPod touch ist sehr, sehr nett. $299 für ein mobiles WLAN-taugliches Gerät mit Multitouch und OSX? Das Ding ist bei Licht betrachtet der günstigste Mac ever, und ein schöner Markt, wenn endlich das SDK kommt… (Ich geb den Hackern 1 Woche nach Verkaufsstart. Maximum. Dann gehts auch ohne SDK…)
- Die Produkte sind gerade so gut, dass sie mich nicht von dem Plan abbringen, ein iPhone zu kaufen. Im Gegenteil: Das ist jetzt sogar 200$ günstiger geworden.
Jetzt brauch ich nur noch einen Termin und Details für das iPhone in Europa, nen Releasetermin für OSX und ein SDK für OSX mobile. Ansonsten: Schön war’s, bin zufrieden ;-)
Frisches Obst
Ich habe eben meinen neuen Mac bekommen und halte mal fest, was ich so installier. Vielleicht ist diese Liste ja für den einen oder anderen interessant:
- Chax, damit iChat ICQ kann und andere Dinge mehr.
- Skype
- Textmate
- Quicksilver
- Growl
- XCode Tools ind X11 von der mitgelieferten DVD
- SubVersion
- Darwinports hier vor allem rb-rubygems (Wichtig hier: rb-rubygems gleich wieder deinstallieren, Terminal neu starten und nochmal installieren. Sonst findet er den “sources”-Gem nicht. Ist ein Bug, und vielleicht gibts ne einfachere Lösung, aber das hilft zumindest.) und danach Rails.
- MySQL 5
- Perian damit Quicktime (fast) alles abspielt
- NewsFire aber ich übernehme absichtlich keine Feeds vom alten Rechner.
- Twitteriffic damit ich mitkriege, was die Bande so treibt.
Another small release
Since Readomatic 0.01 is an alpha version and will expire on May 30th I have to release a new version :-) New things in 0.02:
- You can disable the custom stylesheet. That way you can make the app a lot uglier but protect it against changes from google that break the stylesheet.
- The main window can now be reopened by pressing -1.
- There is an error message when the Google Reader does not load e.g. if there is no internet connection. However it’s not styled, just raw XHTML. This will change.
- This version is still alpha and will expire on june 20th.
I wanted to have more stuff like a toolbar in this release, but well, sometimes there are other things in life like projects I get paid for… There will be a 0.03 before June 20th that will fix some of the bugs you mentioned in the comments of my original posting :-)
Watch the way you want
In an ideal world, this would be the future of the movie industry:

I’ve seen this on the Trailer to Color me Kubrick.
According to IMDB, this is a 2005/2006 (they aren’t entirely clear on that) Film, so it seems to be a re-release. But what would speak against releasing a movie at the same date in the cinema, on DVD and for download? As long as you make sure that people pay for your content, why care about the way they consume it? I am certain that making content available can be one of the key strategies to fight piracy – and not crappy ads. Because pirated movies have one very big advantage over many legal offerings: Availability.
Anleitung zum Fernsehkonsum
Ich habe an dieser Stelle schon einige Male über die “Daily Show” geschrieben. Doch die Show hierzulande zu sehen, war immer ein wenig ein Problem, wenn man nicht irgendwelche Torrents aus obskuren Quellen nutzen möchte. iTunes verkauft die Show hierzulande nicht (ich würde die 9.99 Dollar für 16 Shows sehr gerne bezahlen, Apple!), und Viacom, denen die Rechte gehören, strahlt sie auf keinem seiner Sender aus.
Doch seit dem Start des deutschen Ablegers von Comedy Central gibt es endlich eine Möglichkeit, die Show legal und ohne Downloadzeiten zu sehen. Es ist ein bisschen kompliziert, aber wenn mans einmal draufhat, geht es eigentlich ganz fix, und kann bequem in das morgentliche Frühstücksritual zwischen “Kaffeemaschine anschalten” und “Dinge aus dem Kühlschrank holen” eingebaut werden:
- Man Suche auf der Seite von Comedy Central Deutschland den Link zur Daily Show. Oder bookmarkt sich einfach diesen Link hier, der hat immer die Tagesaktuelle Show.
- Man klicke auf “Play” bei Teil 1
- In der Leiste des kleinen Videoplayers klickt man jetzt auf das Symbol für “Vergrößern” (ganz rechts unten).
- Ein extra-Fenster öffnet sich. Da wir aber nicht nur den ersten Teil sehen wollen, sondern die ganze Sendung – am besten ohne unsere Marmeladenpfoten vom Frühstücksbrötchen zu bewegen – müssen wir die anderen Teile in die Playlist aufnehmen. Das geht, indem man jetzt auf die Lupe rechts oben klickt, und das Videofenster wieder verkleinert. Keine Sorge, der erste Teil spielt derzeit weiter.
- In der Seitenleiste wählen wir jetzt “Shows” aus, und aus der Auswahlliste darunter wählen wir “The Daily Show with Jon Stewart”.
- Endlich sehen wir alle Teile der Sendung untereinander zusammen mit “zur Playlist hinzufügen”-Buttons.
- Wir drücken sie in umgedrehter Reiehnfolge (2,3,4,5), und schicken das Video mittels der Lupe recht oben wieder in den größeren Modus.
Hurra, wir haben die Show! Wenn die Werbung nervt (Ein Spot nach Segment 1 und 4, aber leider schlimme Ferrero-Werbung), oder der Player Segmente wiederholt, statt zum nächsten zu springen: Einfach in der Playlist beim nächsten Segment auf “Play” drücken.
So, und jetzt zu euch liebe Viakomiker, falls einer von euch irgendwie auf diesen Artikel stößt: Ihr meint ernsthaft, das ist die Zukunft des Fernsehens? Danke dafür, dass ihr diese geniale Show produziert, und dass ihr sie übers Netz zeigt, wenngleich euch auch der Mut fehlt, die Show regulär auszustrahlen. Aber das hier, das geht ja wohl gar nicht. Ich bin froh, dass ich es morgens im Halbwachzustand ohne Kaffee gerade so hinkriege, diese Prozedur durchzuexerzieren, aber, äh, ist von euch schonmal jemand auf die Idee gekommen, dass das eventuell einfacher geht? Einfacher gehen muss? Ich mein, ernsthaft, wer (ausser vielleicht ich) ist so blöd und tut sich das wirklich regelmäßig an?
Hier ein kleiner Vorschlag, wie es besser geht: Ihr featured die Daily Show prominent auf der Hauptseite. Das macht ihr schonmal gut. Daneben gehört ein Play-Button. Da drückt man drauf, und die ganze Show spielt. Von mir aus mit Werbung und dem Playlist-Kram. Aber ohne den Zirkus da oben, klar?
Und wenn ihr eure Zuschauer so richtig glücklich machen wollt, dann bietet ihr einen richtigen Vollbild-Button an. Ihr wisst schon, mit ohne Fenster und so. Für die Leute, die nebenbei frühstücken und nicht klicken wollen. Und gaaanz weit vorne mit dabei seid ihr, wenn ihr dafür sorgt, das das ganze auf der Wii oder der PS3 im Browser läuft. Denn die Dinger hängen am Fernseher im Wohnzimmer. Und können in ihren Browsern Videos spielen. Da bietet ihr einfach einen bookmarkbaren Link an, unter dem man jederzeit die aktuelle Show findet. Im Vollbild – das heisst in dem Fall Flash-Video auf 100% Seitenhöhe skaliert. Dann mach ich morgens Wii und die Glotze an, drück auf mein Bookmark und sehe eure Show. Das ist dann die Zukunft des Fernsehens.
Achja, und wenn wir schon dabei sind: Den Colbert-Report hätte ich auch gerne…
Update: Ah, ich sehe gerade, wenn man den Play-Button unter dem Bild auf http://www.comedycentral.de/ klickt, in dem die Daily-Show gefeatured wird, spielt der erste Teil der aktellen Show gleich im neuen Fenster ab. Man muss also erst ab Punkt vier weitermachen und die restlichen Teile in die Playlist setzen.
Michel Gondry is a Genius
Michel Gondry ist nicht nur einer meiner Lieblingsregisseure für Musikvideos und Spielfilme, sondern jetzt auch für Youtube-Filmchen. Wer die Kommentare bei Youtube liest, weiss auch warum. Aber erst anschauen!
Don’t know Y
Für alle, die auch erkältet sind und am Samstag abend mit ner heissen Honigmilch in der Hand auf dem Sofa liegen, “Wetten dass…?” gucken und was zum Überbrücken langweiliger Momente brauchen: