Ask those coming back
Mein Album des Jahres…
.. existiert nicht. Ich habe es selber gemacht. Momentan geht ein “Stöckchen” um, das ich so gut finde, dass ich es mit wie Johnny geklaut habe. Das Stöckchen geht wie folgt:
Die Regeln:
- Der Name deiner Band wird der Titel des ersten Artikels nach Klick auf diesen Link:
http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random - Dein Album wird nach den letzten vier Worten des letzten Zitats dieser Seite benannt:
http://www.quotationspage.com/random.php3
- Das dritte Bild auf dieser Seite wird dein Album-Cover:
http://www.flickr.com/explore/interesting/7daysBei Delphine hauen gibt es ein paar sehr schöne Ergebnisse, und in dieser Flickr-Gruppe gibt es eine Gesamtübersicht. Ich kann nur empfehlen, es auszuprobieren, es macht irrsinnig Spaß, und ich wollte schon immer einmal ein Plattencover gestalten
Das Stöckchen schmeisse ich an eine Person weiter, bei der mich wirklich interessiert was er daraus macht: Den Gerrit.
Original Photo by Wendi Andrews.
So here’s a war declaration. Now we need an army.
“The third alternative is to abolish DRMs entirely. Imagine a world where every online store sells DRM-free music encoded in open licensable formats. In such a world, any player can play music purchased from any store, and any store can sell music which is playable on all players. This is clearly the best alternative for consumers, and Apple would embrace it in a heartbeat.”
- Steve Jobs auf Apples Seite.
Dieser Artikel ist aus mehreren Gründen sehr interessant. Zuerst einmal ist er ein totaler Bruch mit allen bisherigen Kommunikationsstrategien von Apple. Von Verhandlungen oder Vertragsdetails tritt normalerweise noch weniger nach aussen als von unfertigen Produkten. Zudem belegt er, dass das Thema Apple wirklich am Herzen liegt, und ich denke, dass liegt nicht nur an Klagen wie beispielsweise der Norwegischen. Es geht sowieso schon lange das Grücht um, dass das DRM von Anfang an von Apple nur zögerlich angenommen und nur auf Druck der Musikindustrie durchgesetzt wurde – beim ersten iPod gab es noch kein DRM.
Dass dieses Memo an die Öffentlichkeit gerichtet ist zeigt, dass auch der größte Player mit dem Wunsch nach Veränderungen an den Betonköpfen der Musikindustrie scheitert, obwohl eine Zukunft mit dem bisherigen Modell nicht funktioniert. CD-Verkäufe werden abnehmen, Downloads werden zunehmen. Das ist ein Fakt, gegen den kein Jammern und kein Gesetz hilft. Niemand kann gezwungen werden CDs zu kaufen, die er nicht braucht, weil sie nach dem einlesen in den Rechner nur noch Staubfänger sind. Die einzige Frage, die bleibt, ist die, ob die Downloads legal oder illegal sind. Und mit DRM wird der durchschnittliche Anteil gekaufter Musik auf einem iPod nicht über 3% herauskommen.
Ich für meinen Teil würde viel mehr Online-Musik kaufen, wenn ich das Gefühl hätte, dass sie wirklich mein ist. Dass ich nicht an Limits stoße, wie ich sie benutzen kann. Dass mir das Nutzungsrecht niemand mehr wegnehmen kann. Und das geht nur ohne DRM.
Jobs’ Appell an die Öffentlichkeit ist sicher nicht ohne Selbstzweck. Aber er ist im besten Interesse von uns allen. Denn mittelfristig bremst DRM die Musiindustrie, den Musikkonsum und damit auch Apple. Selbst Bill Gates emfiehlt neuerdings, CDs zu rippen um DRM-Beschränungen zu entgehen. Es gab Gedankenspiele und Versuche zum Verkauf ungeschützter Musik auch bei großen Playern bereits mehrfach, unter anderem von Yahoo – leider ohne die erhoffte Wirkung zu zeigen. Hoffen wir, dass es mit der Hilfe von Apple und deren eindeutiger Positionierung im Anti-DRM-Lager endlich klappt.
We are Scientists
Wir unterbrechen das laufende Programm für einen kleinen hCalendar Testeintrag:
Am 20. November spielen We are Scientists im Starclub, Dresden.
Unabhängig vom Dasein dieses Eintrages als Testeintrag ist dieses Konzert extrem zu empfehlen. Wer’s noch nicht kennt: Nobody Move anhören. Ausserdem erfüllt das Albumcover die für Blogposts vorgeschriebene Mindestmenge an Katzencontent. Rock on!
My music collection is full of “The”-Bands
Wer wieder will, dass bei iTunes “The Beatles” unter “B” einsortiert werden, der kann die deutsche Lokalisierung nach dieser Anleitung anpassen. Der iPod sortiert dann auch wieder richtig.
(Hinweis an die iTunes-Übersetzer: Korrigiert diesen Fehler bitte mal. Danke.)
Daniel Johnston
Daniel Johnston kann nicht gut singen. Er beherrscht auch kein Instrument besonders virtuos, aber es reicht. Es reicht um die Songs, die er in seinem Kopf hat, heraus in die Welt bzw. in einen alten Kassettenrecorder zu bringen, und bei seinen Freunden zu verteilen. Johnston ist manisch-depressiv, seine Songs sind voller Schmerz und Schönheit sie sind einfach, eingänglich und echt. Als er 19 war, wollte er gerne bei den Beatles spielen, stattdessen landete er in Austin, Texas, wo er begann seine Musik im örtlichen Plattenladen zu verkaufen. Und seine Tapes gehen herum: Wer seine eingängigen, verschrobenen, und genial getexteten Songs hört, den lassen sie nicht mehr los. Die Kassetten werden weitergereicht, erreichen gar MTV, die eine Reportage über ihn drehen, und mit dieser Reportage kam der Erfolg.
Doch Genie und Wahnsinn liegen wie so oft eng beisammen, und bei Daniel Johnston vielleicht enger als bei vielen anderen: Der plötzliche Erfolgsdruck trieb ihn weiter in die Depression, bis Atlantic Records, bei denen er in der Zwischenzeit unter Vertrag war, die Zusammenarbeit aufkündigte, und der sonst extrem produktive Musiker sieben Jahre kein Album mehr herausbringen konnte.
Zahlreiche einflussreiche Musiker zählen zu seinen Fans (Kurt Cobain trug beispielsweise bei den MTV-Awards 1992 sein T-Shirt), die Liste der Bands, die seine Musik covern ist lang: Beck, Wilco, Sonic Youth, Yo La Tengo, Nina Persson von den Cardigans, Zwan und Pearl Jam spielen seine Kompositionen, David Bowie verschafft ihm Festivalauftritte.
Ich habe ihn vor einigen Jahren bei einem seiner seltenen Konzerte erleben dürfen, denn den sehr von seiner Krankheit gezeichneten Mann verschlug es ausgerechnet in den halbvollen Dresdner Starclub. Es war ein seltsamer Auftritt, wie ich ihn noch nie erlebt habe: Der in sich gekehrte Daniel Johnston saß vor seinen Instrumenten und spielte in einer fast autistischen Weise seine Musik – für sich. Nicht für das Publikum; wir standen da und durften ihn fasziniert dabei beobachten. Man fühlte sich dabei ein bisschen unwohl, da man das Gefühl hatte, etwas zu beobachten, das zwar schön, aber irgendwie nicht für die Beobachtung vorgesehen war, und schwankte zwischen Mitleid und Bewunderung. “Most songwriters would have given anything to have written one song as good as any Daniel Johnston tune, and he has hundreds” sagte Dean Ween von derBand “Ween” (“Buenas tardes, amigos”).
Jetzt gibt es einen Kinofilm über Daniel Jonston, hier ist der Trailer. Ich hoffe er kann mit dem damit verbundenen Ruhm umgehen, verdient hat er ihn.
Endlich mal wieder ein gutes Interview
… mit Marek Lieberberg bei der Süddeutschen. Lesebefehl!
via IT&W
Innovative neue Musik bei Live8
AOL hat nicht zu viel versprochen, wenn sie ankündigten, dass man über das Internet nichts von Live8 verpasst, und alle 9 Konzerte gleichzeitig sehen kann. Und wirklich innovative Musik hatten sie auch. Aber seht selbst:
Wie man sieht, eröffnet Windows Media wirklich ganz andere Möglichkeiten bei der Internet-Videoübertragung, die sogar Quicktimes H.264 an seine Grenzen bringen…
Live8 live vorm Fernseher gebloggt
Ich schaus nur nebenbei und blogge zwischendurch mit. Der Artikel wird also ab und zu aktualisiert.
Der MDR brichtMDR/RBB/WDR brechen Coldplay (“Fix you”, guter Song) ab, um BAP zu zeigen. Oh Mann. Kann man das noch irgendwie steigern?- Hab auf Phoenix umgeschaltet (Danke Thomas!). Mal sehen obs besser ist. Zumindest scheinen sie die Stücke auszuspielen bevor sie zu einem anderen Künstler umschalten. Jedenfalls spielen sie Dido leicht zeitversetzt zu den RBB/MDR/WDR-Übertragungen. Die Simultanübersetzer sind aber leider Phoenixtypisch schlecht. Schade, dass die irgendwann einmal die Möglichkeit abgeschafft haben, dass man per Zweikanalton selbst entscheiden kann, ob man die nun hören will, oder nicht.
- Green Day rocken Berlin.
- Michael Stipes aufgeschmikte Augenbinde sieht scheisse aus. Macht er zwar schon länger (in Dresden auch…) aber trotzdem. Weiss jemand was für eine Bedeutung das nun wieder hat?
- Phoenix hat gerade eben Kofi Annan nach einem Satz ausgeblendet, für Audioslave… Ich denke, das beantwortet die Frage aus dem ersten Stichpunkt in diesem Eintrag.
- Ich brauch ein Keane-Album. Hab bis jetzt unerklärlicherweise keins.
- Und bevor das untergeht: Tragt euch in die Liste ein. Das wird sicher nicht alle Armut der Welt beseitigen, aber “if you don’t try, you never know”. Das Problem ist ernst, und die Forderungen, die den G8-Gipfelteilnehmern unterbreitet werden, sind nicht zu hoch, um es nicht zu probieren.
- Slash spielt nicht auf seiner Gitarre, der Mann ist seine Gitarre. Und seine Frisur. Und sein Hut. Großartiger Auftritt.
- Was bei der deutschen AOL-Seite, die die Exklusivrechte für Livestreaming hat, abgeht ist extrem peinlich: Die Bannerwerbung verkündet “Nur noch 1 Tag” bis Live8, bei jeder Überschrift und jedem Artikel steht statt Text das Wort “Undefined”. Das Video, für das die Seite eigentlich da ist, funktioniert auch nicht. Aber vorher meckern, dass Safari nicht unterstützt wird (Hab Firefox stattdessen benutzt). Hmpf.
- Wow. Robbie Williams rockt das Publikum, als hätte er nie was anderes gemacht. Hat er ja eigentlich auch nicht.
“The world is full of poverty and corruption and war and Nazis and tsunamis. ... The net result, the final count is, you lose – you don’t beat the house…”—Woody Allen
Dass es etwas optimistischer geht, und dass man es wenigstens versuchen kann, hat der heutige Tag gezeigt. Was Bob Geldorf da organisiert hat, war trotz aller Zweifel im Vorfeld, großartig. Die Auftritte einiger Bands, gerade im Hyde Park, gehörten sicherlich zu den besten ihrer Karriere – was auch an der Kulisse und am Publikum liegen mag. Doch die Hauptpersonen waren nicht die Musiker, sondern die inzwischen über 28 Millionen Leute, die mit ihrem Namen die politischen Forderungen der Organisatoren unterstützen. Wenn es möglich ist, durch Gipfeltreffen die Welt zu verändern, so ist dies der Weg, die Gipfeltreffen zu verändern. Hoffen wir, dass es geklappt hat.
Ein Wunder! Ein Wunder!
iTunes 4.9 ist ein gar wundersames Stück Software. Nicht nur dass Telefone erscheinen. Nein es kommt noch besser:
iTunes 4.9 spielt Tracks ohne Pause zwischendrin ab!
Endlich, endlich, endlich gibt es in meinem 10 Jahre alten CD-Player kein Feature mehr, das iTunes nicht hat. Ich hätte nicht mehr für möglich gehalten, dass Apple dieses Feature, das eigentlich in Version 1.0 gehört hätte, noch hinbekommt.
The Redwalls & Antigone Rising
Just a quick update, wile i”m doing my regular get-the-pictures-from-the-camera-to-a-CD thing at Apple’s SoHo Store:
Yesterday I saw 2 Bands in the Housing Works Used Books Cafe a very nice little bookstore with cafe that is run by volunteers to raise money for homeless people with HIV/AIDS. Once a month they get rid of the cafe tables build up a stage, and 50-100 people lucky enough to get in can witness a really good lineup of bands…
The Redwalls totally rocked the bookstore. They are one of those “Strokes”-like boys-with-guitars rock bands with a “the” in their name, and if they don’t screw it up totally, they will definitely be big. They’re angry, have great songs, and have a stage presence that is rare to find, even in this genre. They look loke rockstars, act like rockstars and will ultimately be rockstars not far from now. Their current tour includes being the opening act for Oasis in london, so that’s a pretty good start. They will release their Album on June 21, their old one is unfortunately out of stock.
Antigone Rising is a 5-girls-band, that were the main act of the show. They sound quite american (they’re frm New Jersey), have great voices (espeacially the lead singer), and a big œvre of songs. From quiet ballads to hard 70’s style rock songs, they really got the audience, and on “broken” I witnessed the best sing-along-audience I”ve ever heared. It was a great show and you should definitly see them when they’re in your area. The Girls tour around since the 90s and recently got discovered by (of all things) Starbucks, who sell their CDs in every store. So the”re kind of big already
