How to become rich and happy
Will Shipley, der Kopf hinter Firmen wie der Omni Group und Delicous Monster hat den Vortrag online gestellt, den er vor uns Studenten auf der WWDC gehalten hat. Aber nicht genug, da sich auch viele Leute im Netz dafür interessieren, wie man reich, berühmt und glücklich wird in dem man Mac-Programme schreibt, hat er seinen Vortrag als Audiofile wiederholt. Mit Publikum wars zwar besser, da im Monolog einige Gags nicht so wirklich zünden, aber als Podacst ists auch gut. Also alle mal hier klicken und die nächsten 1,5 Stunden zuhören.
Und falls ein Politiker mitliest: Ich will auch Ltd. in Deutschland. Scheint praktisch zu sein.
Standing in line to see the show tonight
Ich tippe das hier offline in der 1. Schlange, wenn es die Security zulässt, dann gehts hoch zur zweiten Schlange. Ich hoffe es gibt keine dritte Schlange, jedenfalls ist es bereits recht voll für halb 8 hier… Netzwerk geht nicht, hätte mich auch gewundert mit hunderten Powerbooks, die zus selben Zeit offen sind… Über Ebene 2 gibt es Fotografierverbot, also keine Bilder von mir :-( aber ich hoffe ich hab irgendwann wieder Netz um das hier abzuschicken.
Soo, zweite Schlange. Gibt lecker Frühstück für alle, mit Kaffee (verschiedene Sorten), Bagels und Gebäck. Immer noch keine Internetverbindung. Aber nette entspannte Stimmung hier. Eben erfahren, dass man um vier Uhr aufstehen aufstehen musste um wie Jeff vorne in der Schlange zu stehen.
(Wenn das hier lesbar ist, hat das Netz doch mal funktioniert, und nicht nur Bonjour-iChat mit 400 Teilnehmern…)
It’s raining Cats and Dogs
Perfekt bei diesem Wetter: Das Regenradar-Widget. Damit man sieht, was kommt.
Und das neue White Stripes-Album hören. Das rockt nämlich.
Mac mini Design schon 1965 vorausgesehen?
Spiegel online berichtet (mal wieder) über ein bemerkenswertes Gesuch bei eBay: Intel bietet 10.000$ für eine gebrauchte Originalausgabe des Electronics Magazine von 1965. Grund: Hier hat Michael Gordon E. Moore sein berühmtes Gesetz postuliert, nachdem sich die Transistorzahl (und damit die Rechenleistung) pro Chip alle zwei Jahre verdoppelt. Und da er wohl selber nicht glaubte, auch nach 40 Jahren noch Recht zu haben, hat niemand ein Exemplar aufgehoben.
Noch wird kein Originalexemplar angeboten, doch immerhin eine PDF-Kopie des Dokuments hat sich inzwischen gefunden und wird versteigert.
So weit so gut. Doch das eigentlich bemerkenswerte ist eine Karrikatur, die sich auf einer der Artikelseiten befindet:

Also, der Begründer von Intel veröffentlicht 1965 einen spekulativen Artikel, dessen Voraussagen überraschend über 40 Jahre Bestand haben, und der heute einen riesigen Batzen Geld wert ist, und die Karrikatur über dem Artikel zeigt als “Computer der Zukunft” ein Gerät, das extrem an Apples Mac mini erinnert. Gezeichnet zu einer Zeit, in der Computer so aussahen. Wow.
Nur Steve Jobs hätten sie ein bisschen besser treffen können, finde ich…
Aiiiii, guck! Es spricht!
Jaja, da schreibt mir doch der Gerrit tatsächlich vor, was ich zu bloggen habe. Weil sein neues Baby fertich is. Nicht was ihr jetzt denkt, sondern Loudblog, sein Projekt mit dem er versucht, sein Diplom, bessere Englischkenntnisse und zu guter letzt vielleicht die Weltherrschaft zu erreichen. Zumindest im Bereich der Audio-Weblog-Systeme. Denn so etwas ist Loudblog. Und darüber soll ich was schreiben, und zwar irgendwie ironisch, weil alle anderen seine Pressemitteilung (teilweise) übernehmen. Tsts.
Dabei kann ich auch nur wiederholen, was die anderen so schreiben: Loudblog sieht gut aus, und is scheinbar auch toll zu bedienen. Ok, bisher war ich zu faul, das zu installieren, aber ich kenn den Gerrit ja, der kriegt sowas schon bedienbar hin. Und es ist die erste Frucht unserer Brainstormingsession am Strand von Mainz, bei der wir schon vergangenen August Podcasts erfunden haben. And there’s more to come. Eat this, Adam Curry.
Und damit der Gerrit, der ja scheinbar auf diesen Artikel irgendwie gewartet hat, auch irgendwas neues liest, das ihn interessiert, gibts noch einen Link zu etwas gaaanz anderem: Die Allee der Sackonauten schreibt über Achterbahnsitzplatzwahl. Ist eh ein sehr empfehlenswertes Blog, das zu selten verlinkt wird. Finde ich.
Yahoo kauft Flickr
Es war ja irgendwie zu erwarten: Yahoo kauft Flickr.
Hoffentlich bleiben die so gut wie sie sind.
Good Company
Heute in der Mensa hab ich am Nebentisch zufällig ein Gespräch von jemandem mitgehört, der wohl Praktikum oder so etwas in den USA gemacht hat und für irgendeine Sportart (hab nicht mitbekommen welche), öfter mal rüber ins Google-Hauptquartier gefahren ist, wo Turniere stattfanden. Er hat ausführlichst darüber berichtet, wie es bei Google so zugeht, mit dem ganzen New-Economy-Firlefanz, der dort netterweise immer noch praktiziert wird: Massagen am Arbeitsplatz, freies Essen und Getränke, und allerhand andere ungewöhnliche Dinge, die man so oft über Googles sehr sympathische Firmenkultur hören kann.
Und heute abend stoße ich dann auf diesen Artikel, in der eine Googlemitarbeiterin ihre Erlebnisse mit Colin Powell in Googles Firmen-Waschsalon beschreibt. Lesenswert ist auch ihre Begegnung mit Bill Clinton, von der sie in den Kommentaren berichtet.
Und gestern entdeckt: Ein Besuch bei Pixar, der anderen Cooler-Than-Life-Company. Die Mitarbeiter arbeiten in einer Art Zwergendorf anstatt in legebatterieähnlichen Großraumbüros, und können ihr Häuschen einrichten, wie sie wollen. Zum Beispiel, um im stehen zu arbeiten. Aber lest es einfach selber durch, ich kann das längst nicht so gut beschreiben wie es in dem Artikel steht.
Neue Version des BBClone Plugins
Nachdem ich dieses Weblog auf die jeweils aktuellsten Versionen von Textpattern und BBClone umgestellt habe, habe ich endlich auch mein BBClone Plugin für Textpattern aktualisiert, so dass es auch mit diesen Versionen funktioniert.
Analogien
Ein kleiner ketzerischer Gedanke: Wenn Weblogs öffentliche Tagebücher sind, sind dann Podcasts öffentliche Psychatersitzungen?
Gerrits neuesten Podcast kann man sich jedenfalls sehr gut auf der Couch liegend gesprochen vorstellen :-)
(Bitte nicht falsch verstehen , Gerrit, ich mag deine Podcasts…)
Raus damit…
Ich habe noch 6 GMail-Einladungen übrig. Wer will?
(Kommentar oder Mail an webmaster@poetsch.org genügt, wer zuerst kommt, mailt zuerst. Ich bin allerdings erstmal ein paar Tage ausser Haus…)