My life in Upcoming
Seit längerer Zeit nutze ich bereits einen Google Calendar und davor hatte ich eine eigene WebDAV-basierte Lösung um Termine öffentlich zu machen. Mit beiden war ich nicht so recht zufrieden: Beide haben eigentlich ein zu umständliches Interface, und beide setzten voraus, dass man entweder iCal oder Google Calendar nutzt, und mich und meine Terminvorschläge dort abonniert. In der Theorie ja ganz gut, in der Praxis hat das nur kaum einer gemacht.
Jetzt bin ich wie bei so vielen Webzweinulldiensten bereits seit einiger Zeit bei upcoming.org angemeldet, habe es aber nie so richtig genutzt: Es ist sehr amerikanisch dominiert und wurde zudem noch von Yahoo gekauft. Dennoch kommt es dem Zweck, den ein öffentlicher Kalender erfüllen soll, immernoch am nächsten: es ist gar kein Kalender!
Denn eigentlich brauch ich keinen klassischen Kalender wenn ich öffentliche Termine plane. Ich will gar nicht sehen, ob sich öffentliche Termine überschneiden, ich will nicht die Möglichkeit haben, Termine hin- und her zu schieben oder ähnliches. Ein öffentlicher Kalender, wie ich ihn brauche, ist in dem Sinn gar kein Kalender, sondern einfach nur ein personalisierbares Veranstaltungstipp-Verzeichnis. Ich will Tipps loswerden, und sehen, welche Tipps meine Freunde und Bekannten haben. Dann entscheide ich, ob ich teilnehme, oder die Veranstaltung einfach nur als “interessant” markiere und beobachte.
Meine private Terminplanung läuft hingegen auf meinem Computer ab, in meinem Fall in iCal, denn die geht Google und Yahoo auch gar nichts an. Da will ich wild hin- und herschieben können, auf einen Blick eine vollständige Liste aller anstehenden Dinge sehen, und Überschneidungen erkennen. Hiermit muss ein öffentlicher Kalender synchronisieren, und da reicht es, wenn ich ihn in iCal importiern kann, und er sich automatisch abgleicht. Seit kurzem geht das bei Upcoming.org. Und dank iSync bzw. iTunes habe ich meine in Upcoming erstellten Termine so auch automatisch auf dem Handy und dem iPod.
Und nun der beste Teil: Ich werde durch Freunde, deren Veranstaltungsliste ich sehe, auf interessante Dinge aufmerksam und hoffentlich auch umgekehrt; ich sehe, wenn Bekannte zum selben Event fahren; ich kann Ereignisse kommentieren; und wenn der Event vorbei ist, sehe ich Flickrfotos und anderes.
Jetzt brauchen wir das nurnoch in Deutsch (mit Uhrzeiten wie 21:00 statt 09:00pm) und mit ner größeren Community aussenrum. Hier ist mein Profil.
Robert T-Onlines* lustige Resterampe
Am vergangenen Wochenende durfte ich als â€Schlüsselkind†einen sehr spaßigen Abend mit den Jungs und Mädels vom Shuttle-Shuffle verbringen. (An dieser Stelle viele Grüße nach Berlin!) Doch wie bei jeder Party bleibt was übrig:
Nicht nur der Osterhase versteckt im Frühling nette Kleinigkeiten, sondern auch die Telekom. Aus Imagegründen nicht (nur) im Kleingedruckten, sondern neuerdings auch im Stadtgarten. Wer also noch ein Handy (!) oder Eintrittskarten für Konzerte braucht, der kann sich zu einem dieser drei Orte in Köln aufmachen, ein wenig suchen und sich über sienen Gewinn freuen. Klingt super und es ist auch kein Haken dran. Also los! (Tipp: Runterscrollen und die Bilder unter der Karte beachten)
*) Jaja,ich weiss, das ist weder T-Online noch die Telekom, sondern T-Mobile, die mir an dem Abend das Kölsch bezahlt haben Danke, dafür werdet ihr auch hier erwähntâ€
†) Tipp an o2, E-Plus und Vodaphone: Tja, da hat die Konkurrenz wohl richtig erkannt, dass es ein zukunftsweisendes Werbekonzept ist, mir lustige Abende mit netten Leuten zu bereiten. Ihr wisst jetzt ja, was ihr zu tun habt, oder?
Changing the way the world changes.

Das Time Magazine hat einen der besten Texte zum Thema Webzweinull verfasst, die ich bisher gelesen habe. Und die digitale Mitmachbewegung zur Person des Jahres gekürt.
Die Wikipedia, Blogs, Webmontage und Barcamps, die OpenSource-Bewegung und Communities wie Flickr und OpenBC sind keine virtuellen Veranstaltungen, sondern haben wesentlichen Einfluss auf das Leben derer, die sich darauf einlassen da mitzumachen. Sie bringen die Welt ein Stückchen enger zusammen. Und das ist nötiger denn je.
Danke.
Oder vielleicht doch Bauer…?
Während Rails klar im Kommen ist, dümpelt die Nachfrage nach Cocoa-Developern ein bisschen vor sich hin, aber die Mac-Developer allgemein liefern sich ein hochspannendes Rennen mit dem bodenständigen Beruf der Farmer…
Vernunft, wo man sie nicht erwartet
Wow, das ich folgendes einmal passiert, hätte ich nicht gedacht:
Eine CDU-Mitgliederinitiative geht gegen die GEZ-Gebühren für Internet-fähige Computer und UMTS-Handys vor.
Ihrem Aufruf kann ich zu 100% zustimmen, und ich halte es für wichtig, dass gerade in dieser Partei Widerstand gegen diese Gebühr entsteht. Denn die CDU ist in dieser Sache bisher vor allem dadurch aufgefallen, diesen teuren Schwachsinn unreflektiert durchzuwinken.
Newsmap
Eine interessante Möglichkeit, die Nachrichten des Tages auf einen Blick zu präsentieren, bietet Newsmap... Dafür werden die Nachrichten von Google News ausgelesen und in einer schönen, bunten und trotzdem übersichtlichen “Treemap” dargestellt. Mehr Infos zu den Hintergründen gibt’s hier.
Podcast = RSS + MP3
Lieber Spiegel: Wenn man es nicht abonnieren kann, ist es kein Podcast.
Planning for SF
If anyone wants to meet me in San Francisco, here are some events I will attend (updated continuosly):
- August 5: WordCamp, the 1-day WordPress-Conference and Party (afterwards)
- August 6: WWDC Student Sunday (Mariott Hotel)
- August 7 to 11: WWDC (Moscone Center West)
- August 7: WWDC Webloggers Party, sponsored by the Folks from NewsGator/NetNewswire (111 Minna Gallery)
- August 8: WebKit OpenSource Party. Also in Minna Gallery.
- August 14: Webmontag Silicon Valley. I’ll talk about James, my diploma project and the future of content syndication.
Zwei Filme und ein Stöckchen zur Nacht
Ich habe eben endlich Night on Earth von Jim Jarmusch gesehen. Und bin begeistert. Es ist ein Episodenfilm, der fünf unterschiedliche Taxifahrten in fünf unterschiedlichen Städten zeigt. Ich kannte bisher nur die New-York-Episode aus Prof. Lipperts Baugeschichte-Vorlesung über diese Stadt und schon die hat mich fasziniert. Der Rest des Filmes ist fast genau so gut, wer ihn noch nicht kennt: anschauen. Er ist übrigens jeweils in den Origialsprachen der Städte gedreht, also Englisch, Französich, Italienisch und Norwegisch und nicht synchronisiert. Wer nicht zufällig alle vier Sprachen beherrscht wird also Untertitel brauchen.
Und noch ein Film: Wer gern was aktuelleres sehen will, dem sei Capote ans Herz gelegt. Es hat einen Grund, dass es dieses Jahr eigentlich keinen Zweifel gab, wer den männlichen Hauptrollenoscar bekommt.
Doch nun zu dem, was ich eigentlich schreiben wollte: Dirk hat mr ein Stöckchen zugeworfen, ja genau, das Stöckchen was zur Zeit jeder kriegt, also wirds ja wohl Zeit, dass ichs auch beantworte:
Warum bloggst du?
Hm, schwere Frage. Warum soll jeder mein Geschreibsel lesen können, welches wie dieses hier bei 30 Grad nachts um halb 1 abgefasst wurde, weil es viel zu warm zum schlafen ist? Ich denke im Endeffekt läuft es auf eine Antwort hinaus: Warum nicht? Anscheinend hab ich ja Leser, also irgendwen interessiert das schon
Seit wann bloggst du?
Hm, ich gehör ja zu den Leuten, die schon bevor jeder ein Blog hatte eine Website pflegten. Seit irgendwann Mitte der 90er. Anfangs bei T-Online, dann bei der GeföKoM und dann irgendwann mein eigenes. Seit Ende 2003 oder Anfang 2004 is das hier glaubich ein Blog, aber so richtig weiss ich das nicht mehr. Irgendwann war ich auch noch bei blogger.com bevor ich Textpattern genutzt hab. Weil sich das eh schon danach anhört, sagen wir einfach: Vorm Kriech. Ich könnt euch aussuchen vor welchem, es gibt ja so viele.
Selbstportrait:
Das is jetzt aber schwierig. Hab ich erwähnt dass es nachts um 1 is, und viel zu spät?
Warum lesen deine Leser dein Blog?
Weil sie Witz, Charme, Information und Erleuchtung erwarten. Die viel interessantere Frage wäre ja gewesen: Warum lesen deine Leser dein Blog obwohl sie es schon kennen?
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
“mini-dvi adapter unterschiede”. Ja, ich wünschte auch, es wäre aufregender.
Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Auf dieser meiner Seite gibt es kein Unrecht. Nur Recht. Und das habe meistens ich
Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Die Spackonauten können noch mehr Aufmerksamkeit vertragen. Gehet hin und leset.
Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
Blöde Frage: Das vom Dirk. Da schreib ich gerade die Fragen raus.
Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
In welchem Client? Zählen Feeds die seit monaten als Leichen in der Liste liegen? Naja, ich denke in NewsFire, den ich noch als primären Feedreader benutze sind so 50-80 Feeds drin, die noch aktiv sind.
An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
“Geb einem Mann ein Stöckchen, und er hat es warm für eine Nacht. Zünde einen Mann an, und er hat es warm für den Rest seines Lebens…”
Oder so ähnlich. Mehr als der schlechte Witz fällt mir grad nicht ein, die Blogosphäre ist ja momentan ein Wald aus Warum-Bloggst-Du-Stöckchen. Da kann sich jeder abholen, is genug für alle da.
Obwohl: Vielleicht an Annette, die hat grad ihr Blog wiederbelebt.
So, hier is die Temperatur runter auf 29,8 Grad. Es besteht also noch Hoffnung auf Schlaf, gute Nacht liebes Internet
Die Welt ist klein
Irgendwie war ich immer der Überzeugung, dass es die Leute, die in den Google- und YouTube-Videos vorkommen, im realen Leben gar nicht gibt. Bis heute. Denn momentan geht ein wirklich beeindruckendes Video einer Kunstradfahrerin herum, die unglaubliche Dinge auf einem Fahrrad machen kann:
Das Video scheint momentan bei Google Video ganz gut zu gehen, hat allein über 1700 Bewertungen und eine Menge Kommentare. In der Liste der beliebtesten Videos bei Google ist es momentan Platz 6. Bei digg.com kommt es auf über 1300 Diggs. Das Mädel auf dem Fahrad ist also gerade dabei ihre “15 minutes of fame” im Internet zu erleben.
Das bemerkenswerte ist, dass ich aus Zufall über dieses Video gestolpert bin, und dass ich verwundert feststellen musste, dass ich das Mädchen auf dem Fahrrad kenne: Es ist Karoline Brückner, Kommilitonin und gute Freundin eines Kumpels von mir aus Würzburg. Bis eben kannte sie das Video gar nicht, und wusste noch nichts von ihrem plötzlichen Ruhm…
Update: Platz 5 bei Google. Und allein auf dieser Seite fast 75000 Views. Mit digg.com und anderen Seiten sind das sicher ein paar Hunderttausend…
