12. August 2008

Gernot’s Technology Watchlist

I thought for a very long time on writing a comprehensive post about upcoming companies, technologies, products and services that are still in their infancies but that have the potential to change the way we use technology in the future. Since I don’t have time to write that article now, I decided to do something like an annotated list instead. Maybe the big article on how we might use all this stuff in the future will follow later ;-) The stuff here appears in no particular order. Also, this is no investment advice, etc. Just a list of developments that I find interesting, and that has yet to reach its full potential. I will also add and delete stuff from this list in the future. So, here we go:

Intel’s Larrabee Chip

Graphics cards are extremely parallel beasts full of many very specialized cores for very specialized tasks. Intel’s approach is just as parallel, but not as specialized: Their Larrabee Graphics chip uses x86 cores. Just right for that other trend that will come from the hardware manufacturers: Using a lot of low-powered cores instead of one core with high clockspeed will allow more efficient devices with longer battery life. This can be used for very efficient number crunching outside of the graphics area. The only piece missing? An OS that supports fine grained parallellism in software and provides the right developer tools for making them. Take a Look at Apple’s Grand Central and OpenCL . And here is a Siggraph Paper about LarraBee

Imagination Technologies

This company designs mobile 3D chipsets that power a lot of mobile devices, among them the iPhone. They belong to the founding members of OpenCL, too. If mobile devices get more powerful and useful in the future, these are the guys behind it. This is their website.

OpenStreetMap

Until recently, amazingly unknown even to some people who are into mapping, this wil be the next “user generated” service that will really take off. Following the footsteps of Wikipedia, OpenStreetmap provides data of the geography of our planet, the way the very restrictive (and very expensive) companies Navteq and Teleatlas do. OpenStreetMap does it on a free (as in freedom) model, submitted by the users for the users. In the last month we’ve seen a huge explosion of content and an incredible increase in quality. Sure, it has not yet reached “critical mass” in all areas, but looking at their current progress, they will soon. The first commercial uses start to occur, too: Yahoo’s Flickr uses it to map Beijing. A surprisingly big company called Cloudmade will provide professional maps and services based on the OSM map. And once people start to use that data, a lot more people will contribute to the map. Once it’s in widespread use, it will be hard to beat it in terms of up-to-dateness and completeness. Sure it’s a long way to go, but they are currently going fast.

Perceptive Pixel

This is probably nothing new to most people reading this. Jeff Han is the pioneer in multitouch devices and applications, long before the iPhone used this technology. But because direct manipulation is the second most important game-changing idea in the industry right now (most important one is mobility), this is a company worth watching. They might have some very interesting patents up their sleeves… Perceptive Pixel Website

BTW, there is a lot of stuff not on the list and that is for a reason, too: Social Networks. Virtual Worlds. Put-Your-Life-In-The-Cloud services. That’s because I don’t think they will be that more important to the mainstream than they are now. Also not on the list are things that will emerge but have no technology/company/service with a visible killer concept behind them yet: The “Take your digital data and identity with you” device. The “Aggregate the stuff that is important and help the user with information overflow” software that adapts to the users situation. And a lot more. If you know something that fits on this list or have anything else to say on my highly subjective selection, please feel free to comment :-)

1. August 2008

Komm, wir ziehen nach Berlin, denn da ziehen alle hin.

Wohnungen in Berlin zu finden ist total einfach. Niemand arbeitet da, das heisst also, dass man als jemand mit einem Einkommen total aus der Masse heraussticht, und einem Millionen günstiger Wohnungen offenstehen. Ausserdem gibt es eh mehr topsanierte Altbauten, als Einwohner, da jeder, der ein paar absetzbare Mark von der Steuer retten wollte, irgendein Gründerzeithaus in einem der total angesagten Szenekieze renoviert hat. Angebot und Nachfrage sind ausser Kraft gesetzt: Mysteriöserweise ist die Stadt, in die jeder will, noch immer billig dass es nur so kracht.

Irgendwie sieht die Realität anders aus. Berlin ist da noch billig und voller Auswahl, wo es nicht ganz so „angesagt“ ist. Wobei die „Angesagtheit“ relativ ist, und je nachdem variiert, wem man fragt. Neukölln und der Wedding sind irgendwie noch „out“, aber gerade „im Kommen“, aber das ist in Berlin alles irgendwie. Im Kommen. Nur man muss auch überall hinkommen, wo es gerade „im Kommen“ ist, und da ist eine zentrale Lage des Bezirks schon von Vorteil. Also doch FHain, XBerg, PBerg, Mitte. Und da hörts auf, einfach zu sein mit der Wohnungssuche.

Ich suche also eine Wohnung. In Friedrichshain, Kreuzberg, Prenzlauer Berg oder Mitte. Wo genau sieht man auf nachfolgender Karte. Zwei Zimmer. Altbau. Dielen wären schön. Laminat geht aber auch. Ein Balkon, denn den vermisse ich wirklich in meiner aktuellen Kölner Wohnung sehr. Eine Badewanne. Einbauküche wäre toll, ansonsten muss ich halt selber eine bauen. Wäre jetzt nicht so schlimm, aber es ist schon besser, wenn eine drin ist. 50 Quadratmeter sollte die Wohnung dann mindestens haben, mehr geht auch…


Größere Kartenansicht

Inzwischen ist Berlin soweit, dass 10€/qm durchaus nicht ungewöhnlich sind, für oben beschriebene Wohnungen. Das war mal deutlich günstiger, gerade in den attraktiven Lagen. Und so zieht keiner aus: Wer sich auf einschlägigen Seiten umschaut, entdeckt unheimlich viele Wohnungen zur Zwischenmiete. Durchaus auch für drei Jahre. Seinen alten, noch günstigen Mietvertrag will keiner aufgeben. Was doch frei wird, ist sofort weg oder landet in den Händen eines Maklers. Bei dem darf ich dann 2 Monatsmieten + Mehrwertsteuer dafür zahlen, dass er mir und 45 anderen die Tür aufschließt. Dann erschwerend kommt dazu, dass ich nicht alleine suche. Meine halbe Followerliste bei Twitter sucht auch. Nach praktisch der selben Wohnung. In der selben Lage. In der selben Stadt. Ich möchte das gar nicht auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen, aber soviel seht fest: Es sind viele.

All das wäre gar nicht so schlimm, wenn es vernünftige Wekzeuge gäbe, sich durch das immer noch große und unübersichtliche Angebot in Berlin zu wühlen, und das zu finden, nachdem man sucht. Denn ich bin überzeugt, dass es das gibt. Ich finde es nur nicht.

Denn zwischen mir und meiner Traumwohnung steht ein Cerberus unglaublicher Ausmaße und Bösartigkeit. Es ist die dunkle Seite des Internets, eine gigantische Informationsversteckmaschine – konstruiert um seine Nutzer zu verwirren, zu verblöden und zu verärgern. Immobiliensuchseiten ignorieren jede Grundregel der ergonomischen sowie der technologischen Vernunft. Sie blasen einem das enthirnte Geschwurbel unnötig ausführlicher Immobilienanzeigen in tausendfacher Wiederholung um die Ohren, so lange bis der Gesunde Menschenverstand aufgibt und die weiße Fahne schwenkend tatsächlich glaubt, dass Küchenfliesen „charmant“ sein können und die Erreichbarkeit des Alexa-Einkaufszentrums mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto ein Vorteil einer Wohnung ist.

Technologisch sind diese Seiten Machwerke, die dem unschuldigen Hirn 12jähriger Gymnasiasten anno 1998 auf dem Stand der damaligen Technik eingefallen sind. Dem, was der Nutzer inzwischen von modernen Web-„Applikationen“ gewohnt ist, widersprechen sie aufs Krasseste. Ich will bookmarken können, Seiten in neuen Fenstern oder Tabs öffnen. Ich will mich nicht ständig neu einloggen müssen, weil der Admin der Seite nicht weiss, wie moderne Benutzerauthentifizierung funktioniert. Ich will eine Menge Dinge, die überall selbstverständlich sind, ausser bei Immobilienseiten.

Eine Webapplikation zur Immobiliensuche, die die Bedürfnsse ihrer Nutzer respektiert wäre ein Durchbruch. Sie würde fast jedem, den ich kenne beträchtliche Mengen Frust ersparen. Sie würde von Millionen genutzt werden. Und es ist gar nicht so schwer, so etwas zu bauen. Die Prinzipien guter Usability und das technische Fundament, mit dem man so etwas umsetzen kann, werden in tausenden Webapplikationen heute erfolgreich angewandt.

Abseits der offensichtlichen Mängel, die sich grob in die Kategorien „Gesunder Menschenverstand“, „Respekt vor den Bedürfnissen und der Erwartungen der Nutzer“ und „Nur Leute mit Sachverstand dürfen an die Technik“ einsortieren lassen, habe ich ein paar Vorschläge was ich noch in so einer Plattform sehen möchte. Hier also die völlig freie und kostenlose Liste. Auf dass es jemand baut, der dabei von mir aus superreich wird und mir und meinen Ledensgenossen den Weg in den sicheren Wahnsinn erspart:

Bitte, bitte baut so etwas. Für meine aktuelle Wohnungssuche wird es wohl hoffentlich zu spät sein, aber ich würde mich bei der nächsten wirklich freuen. Und wenn jemand von einer Berliner Wohnung weiss, die mich interessieren könne: Aus „Gernot“ und der Domain dieser Website besteht die Mailadresse unter der ich erreichbar bin.

20. June 2008

The revolution will be… twittered?

So tweet no. 839088619 is a historic one. NASA actually uses Twitter to communicate the first contact with extraterrestrial water ice. And the rest of their @marsphoenix twitter account is pretty good too.

So radio waves showed us that mankind was able to launch a satellite into space with Sputnik, television brought the moon landing into our homes and now the proof that there is real water ice on Mars is twittered? Phew, the twitter staff should better get their servers working reliably, if they’re that important now…

29. March 2008

Freelancing in a Nutcase

One of the projects I am doing as a freelancer is the mac syncronisation of Soocial (“because every successful web company needs two o’s”). Soocial manages your address book, and you can sync it with your phone via SyncML, with GMail, with Highrise and (that was my part) with your Mac. But nobody can tell it better than the guys from Soocial who explain it in a very unique way:


Hassle Free from Soocial on Vimeo.

9. November 2007

Black Friday

Der Bundestag hat die Voratsdatenspeicherung verabschiedet. Da ich eher schreibfaul bin ;-) hier nur ein Link, der eigentlich alles enthält, was ich hier schreiben würde.

31. August 2007

Barcamp trifft Löwensenf

Achtung, Achtung, hergehört! Der berühmte deutsche Webwanderzirkus gastiert Anfang Oktober exklusiv in der bayerischen Landeshauptstadt! Social! Software! Sensationen! Die Plätze sind begehrt, die Plätze sind rar! Wer einer der 300 Gäste in unserem gemütlichen Cisco-Zelt sein möchte, der sollte sich schnell registrieren.

Wiki - BarCampMunich @ MIXXT

Achja, Oktoberfest ist auch. Könnte schwierig werden mit übernachten.

Und: Das Logo ist geil. Wenn das T-Shirt nur halb so cool wird, fahr ich alleine deswegen hin.

26. August 2007

Die Netzverbesserer

Das Kölner Barcamp am letzen Wochenende begann mit der angekündigten Podiumsdiskussion zum Thema “Was in Web 2.0 und Politik schief läuft, und was wir dagegen tun können”. Ich möchte mich noch einmal sehr herzlich bei meinen “Mitstreitern” und Panelteilnehmern bedanken: Arne Klempert (Geschäftsführer der Wikimedia Deutschland), Henning Krieg (Anwalt und Blogger), Markus Beckedahl (Frontmann von netzpolitik.org) und Franz Patzig (Barcamp-Organisator).

(Foto von PaulinePauline)

Die Diskussion war bewusst so offen wie möglich, denn sie diente der Ideenfindung und sollte das Publikum möglichst gut einbeziehen. Ich denke, das ist hervorragend gelungen. Ich bin jedenfalls mit einer Menge neuer Ideen aus der Session herausgegangen, und glaube wir haben den einen oder anderen dazu gebracht, nicht nur über das nachzudenken, was die Politik mit dem Netz macht, sondern auch darüber, wie jeder mit Hilfe des Netzes die Politik beeinflussen kann. Ein Video der Session wird in Kürze auf Sevenload verfügbar sein.

Ziel der Diskussion war es jedoch nie, auf das Barcamp beschränkt zu bleiben, sondern gerade im Netz weitergeführt zu werden. Die Jungs von mixxt haben sich freundlicherweise angeboten, die Plattform dafür bereitzustellen. Die Initiative hört auf den Namen “Netzverbesserer”, und da sie auf der selben Alpha-Version von mixxt.de läuft wie das Kölner Barcamp (Wir sind die zweite Anwendung da! Yay!) können sich die Barcamp-Teilnehmer gleich mit dem Login, den sie bereits haben, einloggen. Wer noch keinen Login hat, kann problemlos einen anlegen:

netzverbesserer.mixxt.de

Wir haben ein Forum, um zu diskutieren, ein Wiki, um Dinge festzuhalten und viel, viel Socialnetworking-Zuckerguss obendrauf, damit wir als Personen miteinander ins Gespräch kommen können.

Zum Abschluss hier noch der Text, den ich eben als Eröffnungstext für die Website geschrieben habe:

Immer mehr hat es den Anschein, als passten die schöne neue Welt des Web 2.0 und die Politik nicht zusammen. Die anarchisch geprägte Netzkultur dehnt sich im immer mehr Bereiche unseres Alltags aus, und trifft dort immer öfter auf ahnungslose Politiker und Meinungsbildner, deren Aktionismus meist weit mehr Schaden anrichtet als nützt.

Die Forenhaftung, die Abmahngesetze, der “Hackerparagraph”, und die Vorratsdatenspeicherung sind leider nur wenige Beispiele in einem ganzen Fundus von halbgaren Entscheidungen, mit denen die Netzgemeinde zu leben hat. Hier sollen Ideen gesammelt werden, wie diese Situation verbessert werden kann. Wie die Stimmen, die im Netz sowohl von Benutzer- als auch von Unternehmensseiten kommen, im “richtigen Leben” endlich Gehör finden können. Diese Initiative möchte einen Platz für diejenigen bieten, die sich engagieren wollen. Es soll ein Forum zur Sammlung Informationen und Ideen sein, und eine Plattform um Erfahrungen auszutauschen.

Diese Initiative soll da ansetzen, wo die “etablieren” Stimmen der Netzgemeinde scheitern. Sie ist kein neuer Verein, keine “Dachorganisation”, sondern will ein verbindendes Element sein, das die vorhandenen Ressourcen nutzt. Was dafür zu tun ist, ist Thema der Diskussionen hier.

Wir stehen noch am Anfang eines dringend nötigen Prozesses. Die Ideen sind jung und noch formbar. Zwei Dinge stehen jedoch fest: Wir bauchen bessere Information derjenigen, die sich engagieren wollen. Und eine bessere dezentrale Vernetzung. Beides wollen die “Netzverbesserer” bieten.

6. July 2007

Vorschlag für eine Initiative

Heute kam wieder so eine Meldung: Der Bundesrat winkt ein Gesetz durch, dass den Besitz von Software unter Strafe stellt, mit der man in Computersystemen nach Schwachstellen suchen kann. Hierbei gibt es keine Aussnahmen oder Eingrenzungen: Wer solche Software auch nur besitzt, um sein System selbst zu überprüfen, begeht eine strafbare Tat. Auch wenn es sich um das eigene System handelt, obwohl es sinnvoll und empfohlen ist, so etwas zu tun, auch wenn man nicht daran denken würde, jemandem zu schaden: Hier wird das Werkzeug unter Strafe gestellt, nicht die Tat.

Und das hat möglicherweise verheerende Folgen: Sollte so ein Fall vor Gericht kommen, ist es in diesem Land leider nicht wahrscheinlich, dass der zuständige Richter mehr Sachverstand besitzt, als die Politiker, die das Gesetz beschlossen haben. Präzedenzfälle gibt es dafür genügend. Und andere Gebiete, die ebenso von Rechtsunsicherheit und einem grob fahrlässig handelnden Gesetzgebers beherrscht werden, gibt es ebenfalls zuhauf. Ich hatte darüber geschrieben. (Und es hat ganz gut Wellen geschlagen. Wer will, kann sich ein Radiointerview auf Fritz von mir dazu anhören.)

Moment mal: Wie sind solche Vorgänge in einer funktionierenden Demokratie möglich? Sollen Politiker nicht nach den Prinzipien demokratischer Systeme einem “Druck” seitens der Öffentlichkeit ausgesetzt sein, der verhindert, dass sie Entscheidungen treffen, die den Interessen der Bevölkerung entgegenstehen? Stattdessen scheint es, als ob die sogenannten “IT-Themen” ihr Schattendasein in der Prioritätenliste eines Parlamentariers fristen – ohne die Chance je mit Sorgfalt und gesundem Menschenverstand beleuchtet zu werden. Es sieht so aus, als ob in diesem Bereich nicht einmal versucht wird, die Zusammenhänge zu verstehen. Die Entscheidungen jedoch werden trotzdem getoffen. Mit den bekannten Auswirkungen. Dieses Video zeigt eindrucksvoll, wie es um den Sachverstand der Personen bestellt ist, die diese Entscheidungen zu treffen haben.

Das muss sich dringend ändern. Hanno hat in einem sehr guten Artikel dargestellt, was zu tun ist, um die verantwortlichen Politiker zu erreichen. Und wie einfach das sein kann. Dennoch reicht das nicht: Nicht jeder, der die Situation aus der Sicht des Anwerders oder Dienstanbieters kennt, kann die Vorgänge juristisch begreifen, oder auf diesem Gebiet qualifizierte konstruktive Vorschläge machen. Damit der einzelne aktiv werden kann, braucht er Rückhalt. Argumentationshilfen. Werkzeuge um Überzeugungsarbeit zu leisten. Expertise abseits seines Gebietes, sei es rechtlicher, gesellschaftlicher oder technischer Natur.

Wir brauchen eine Initiative, die Entscheidungsträger anspricht, Politiker wie Journalisten, und Leute, die zu ihnen hingehen wollen. Wir müssen mit ihnen persönlich in Kontakt treten, nicht über Websites. Wir müssen gerüstet sein, auch auf juristischem Parkett nicht auszurutschen, und wir müssen überzeugen. Diese Initiative, die ich vorschlage ist keine Kampagne und sie richtet sich nicht an die breite Masse. Sie spricht bewusst nicht den Bildzeitungsleser an. Die Diskussion braucht mehr Niveau, aber die Argumente müssen überzeugen und dennoch schlüssig und griffig sein. Auch müssen sie der Sache und der ihr innenwohnenden Komplexität gerecht werden.

Wie sieht mein Vorschlag jetzt also konkret aus? Er lässt sich grob in zwei Phasen gleidern.

Phase 1

23. June 2007

Wo sind die Lobbygruppen, wenn man sie braucht?

Wir haben ein ernsthaftes Problem. Nicht mit dem Web, vielleicht mit Yahoo oder Google, aber auf alle Fälle mit der deutschen Politik:

  1. Auf einen anderen Dienst (Vorschlag: Ipernity) wechseln: Das tut immerhin Flickr weh. Aber es löst das Problem nicht, auch Ipernity wird Probleme mit der deutschen Justiz bekommen, wenn sie größer sind oder gekauft werden.

    Bleibt als vierter Weg noch, endlich seine Stimme in unserer Demokratie zu erheben, auf diese Misstände hinzuweisen, und zu hoffen, dass sich was ändert. Ich hoffe, dass diese Themen mehr Öffentlichkeit finden und erste Erfolge stellen sich ja bereits ein.

    Ich würde mir wünschen, dass die Politik endlich aufhört, IT-Themen als kleine Randthemen zu belächeln und merkt, dass die Situation, die der aktuelle juristische Wildwuchs schafft, ein gewaltiges Hindernis für die Entwicklung der IT-Industrie darstellt.

    Ich würde mir wünschen, dass Konzerne wie Yahoo oder Google ein wenig mehr Mut hätten, und es bei rechtlicher Unsicherheit auch mal auf eine Klage ankommen lassen. Stattdessen ziehen sie sofort den Schwanz ein, und schießen in vorauseilendem Gehorsam weit übers Ziel hinaus – das eine kostet eventuell Geld, das andere kostet mit Sicherheit Kunden.

    Ich würde mir wünschen, dass eben diese Unternehmen endlich mal ihren Einfluss geltend machen. Politik funktioniert leider über Lobbyarbeit, warum findet das bei diesen Themen so offensichtlich nicht statt? Diese Mißstände zu beseitigen ist durchaus im Interesse der Konzerne!

    Und zu guter letzt würde ich mir wünschen, dass diejenigen, die sich mit der Thematik auskennen, nicht immer sofort in Übertreibungen, Stasi-2.0-Vergleiche und wilde Verschwörungstheorien abgleiten. Sondern so über die Situation informieren, dass sie ernst genommen werden. Denn wenn kein Problembewusstsein in der Bevölkerung vorhanden ist, dann ändert sich nichts. Und es trifft eben auch diejenigen die “nichts zu verbergen” haben, die keine Bilder von nackten Menschen durch die Datenleitungen jagen, und auch sonst einen völlig normalen und rechtschaffenen Lebenswandel pflegen.

11. June 2007

Last-Minute-WWDC-Predictons

As everyone else I have my own little theories about what will be presented at this years WWDC Keynote. And as they are only based on wild guessing and whishful thinking as everyone else’s, I’m taking the risk of totally embarrassing myself on the internet by posting them here. Because predictions that are not told and that can’t be verified afterwards are worth nothing ;-)