5. March 2006

Lecker Video-iPod

Sehr schön. Will haben.

Für mich siehts realistisch aus: Spiegelungen, Seitlich-auf-LCD-Schirm-Guck-Effekt, Moirée in Bild 3, Design, Grafiken auf dem Screen – alles so wie ichs erwarten würde wenn das Produkt echt und von Apple wäre. Mal sehen, was die Heerscharen von Photoshopexperten im Internet in den nächsten Stunden sagen. Ausser Videostills von John F. Kennedy in Dallas und Ufosichtungen werden wohl keine Bilder von so vielen Augen analysiert wie Gerüchtefotos rund um Produkte aus Cupertino.

Falls das nicht echt ist, sollte Apple denjenigen finden, der das gemacht hat, und ihm nen Job geben. Vielleicht können die ja aus Bild 2 die Fingerabdrücke extrahieren, und mit einer der Ami-Überwachungswahn-Datenbanken verleichen :-)

Update: Sieht aus als sei die Seite wegen Überlastung gestorben.

21. February 2006

Introducing MacBook fun

Juhuu, Frauen haben Seifenopern, Männer haben Apple-Gerüchte:

Es gibt mal wieder ne Einladung aus Cupertino, und weil wie üblich da nichts ungew??hnliches drin steht ausser einem aufallenden Wort, müssen wir halt darüber spekulieren.

Das Wort des Monats heisst diesmal (_Trommelwirbel_): Fun.

Hier meine gewagte und völlig aus dem blauen gegriffene Spekulation:

31. January 2006

Make iChat talk ICQ

Most people google my site because of an old article describing my first attempts to bring AIM and ICQ together inside iChat. It didn’t work out well.

But I like iChat, and most people I know use ICQ, so to make iChat fulfill all my IM needs I tried to use ICQ via Jabber and some Jabber/ICQ gateway. It didn’t work well, too, so I didn’t blog about it. But now I have found a solution that works perfectly, thanks to the help of a little freeware called Chax:

Thanks to AIM and ICQ both using the same protocol and the same login servers, I can log into AIM with my ICQ-Number and Password. So I can see and communicate with all my ICQ Contacts, even if they use weird third-party clients – some contacts didn’t work when logging in with an AIM name and adding the ICQ contacts to AIM. And even though I technically use ICQ now instead of AIM, I can add and communicate with all my AIM and .mac contacts, even with voice (or video if I had an iSight). They can add me too, they just have to treat my ICQ-Number as if it was an AIM name. And I have ICQ File Transfer, although not to all ICQ contacts.

So why hasn’t this been possible before? Because iChat has a little but nasty bug: it doesn’t filter HTML markup when sending a message to an ICQ-Account while logged in with an ICQ-Number. That makes using iChat for ICQ <-> ICQ impossible, and even though it is in Apples Bug Radar nobody cared to fix it. Until Kent Sutherland came along and released Chax that (among many other things) fixes this bug and finally makes iChat able to flawlessly communicate with AIM, ICQ, Jabber and Bonjour.

A note to everyone who has me on my contact list: I’m now reachable via ICQ instead of AIM. AIM users can add my ICQ-Number (see my about page) to their contact list if they treat it like an AIM-Name.

11. January 2006

Zwei hab ich noch

10. January 2006

Raider heisst jetzt Twix

Und Powerbook heisst jetzt MacBook Pro. Warum? Weil das “Power” für den Power-Proessor steht, und der ist da ja bekanntlich nicht mehr drin. Und jetzt wo man also die selben Chips verbaut wie Gateway, HP und Dell schreibt man den entscheidenden Unterschied am besten in den Namen rein. It’s a Mac. MacBook. So weit, so naheliegend.

Und “Pro”? Apple hatte schon immer eine Pro (“Power”) und eine Consumer (“i”) Linie. Das ins Namensschema zu übernehmen ist nur logisch, vor allem, da es bereits seit langem für Software (“Final Cut Pro”) verwendet wird.

Bleibt die Frage was mit diesem Namensschema in Zukunft passiert. Apple ist gerade dabei, seine Produktpalette umzukrempeln, warum sollte man nicht versuchen, den ewigen Konflikt zwischen den leistungsmäßig vergleichbaren Modellreihen iBook und PowerBook zu entschärfen – und zwar nicht durch künstliche Beschränkung des iBooks, wie herausnehmen der Dual-Monitor-Fähigkeit, unzeitgemäße Auflösung beim 14” Modell, etc? Warum nicht mal nach wirklichen Gerätemerkmalen statt nach Einsatzgebiet diversifizieren, und wie beim Mac mini offen lassen ob das jetzt für den Pro- oder den Consumerbereich gedacht ist? Ein “MacBook mini” also? “MacBook Tablet”? Dass Apple die Marke “MacBook” nicht nur im Profibereich etablieren möchte, zeigt ja schon der Zusatz “Pro”, denn sonst wäre dieser nicht nötig. Die Marke “iBook” wird also wohl als nächstes dran glauben, und “iMacBook” ist unrealistisch ;-)

Schön ist jedenfalls, dass es ausser dem Preis kaum einen Grund mehr gibt, dieses Gerät nicht zu kaufen: Es ist nicht wirklich langsamer als der schnellste Desktop, was man in der Mac-Welt ja lange nicht gewohnt war. Und wenn man muss, wird es Windows booten. Oder per WINE zur Verfügung stellen.

Übrigens, der Stream der Keynote ist online. In Rekordzeit. Nicht schlecht, jetzt wünsch ich mir nur noch, dass die Server schneller sind, damit es nicht so ruckelt. Achja, und ein MacBook Pro.

27. December 2005

22C3

Diesen und die nächsten 3 Tage bin ich in Berlin, beim 22C3. Natürlich sind ne Menge Blogger da, die Eindrücke, die man im Konferenzblog und woanders nachlesen kann muss ich ja nicht wiederholen, denn bisher sind meine Erfahrungen identisch :-)

Ich werde aber fleissig auf Flickr posten, zumindest wenn es die Netzverbindung zulässt.

28. November 2005

Gernot und das Geräusch des Todes

Es fing vor fast zwei Wochen an: Plötzlich machte die Festplatte meines PowerBooks komische Geräusche und das System hing.

Nun ist es bekanntlich bei Notebookfestplatten keine Frage, ob sie kaputt geht, sondern wann; also dachte ich, sie tritt demnächst den Weg in die ewigen Jagdgründe an. Kaum gedacht, schon trat der Fehler häufiger auf, und mein Powerbook wurde unbenutzbar.

Also bin ich gleich am Montag zu A.S.T.I. in Dresden (meinem Machändler) gegangen, habe das Notebook abgegeben, und am Donnerstag das Notebook mit neuer Festplatte wiederbekommen.

Bis eben lief es wunderbar.

Doch vor einer Stunde wieder war es da: Das “Geräusch des Todes”. Irgendetwas in der Umgebung der Festplatte (ich bin mir recht sicher, die Festplatte selber) fährt plötzllich auf sehr hohe Drehzahlen, pfeift, singt, und friert schlussendlich den Rechner ein. Gerade eben passierte es ein zweites mal. Ich habe mit meiner Digicam ein Video davon gemacht, und ein iPod-taugliches H.264-Filmchen (3 Minuten, 14,37 MB) daraus destilliert.

Welcher bösartige Voodoopriester verflucht meine Notebooks? Und weiss jemand ein Gegenmittel?

26. November 2005

Front Row Remote for SonyEricsson K750

Front Row Remote If you’re looking for a substitution for Apples IR-Remote for Front Row that uses Bluetooth and you happen to have a SonyEricsson K750i Phone, look no further. I have created a Profile for the phone’s remote control feature, that you can download here. The installation is easy: Just send the included “Front Row.hid” file to the phone (via Bluetooh). The shortcut for Front Row should be command-escape.

5. October 2005

Wir gehen einkaufen

Was hilft in unserer Konsumgesellschaft gegen trübe Herbsttage und schlechtes Wetter? Richtig, Konsum. Und so gehts auch bei den Großen auf Einkaufstour, um sich Speck für den Winter anzulegen:

Autodesk kauft Alias
Wow. Das ist die eigentlich sensationelle Firmenübernahme in dieser Liste, und in seiner Reichweite sehr gut mit dem Klassiker “Adobe kauft Macromedia” zu vergleichen. Denn Autodesk gehört Discreet, und die machen 3ds Max. Und Alias macht Maya. Beides nette 3D-Programme, und Auslöser diverser Glaubenskriege, jedenfalls unter 3D-Bastlern. Mal sehen was dabei rauskommt. Irgendwie verblüffend finde ich jedoch wie so etwas wie Maya+StudioTools 182 Millionen $ kostet, und Skype über 3 Milliarden…

NewsGator kauft Ranchero
Ranchero macht NetNewsWire. NewsGator macht FeedDemon (haben sie auch gekauft) und, nunja, Newsgator. Die Übernahme finde ich eigentlich nicht überraschend, NetNewsWire stand sicher bei einigen Firmen auf der Einkaufsliste. In das Portfolio von NewsGator passt es ideal, also warum nicht. Würde mich aber auch nicht wundern, falls NewsGator ebenfalls geschluckt wird von… sagen wir mal Google?

Ich bin gespannt, wie und ob sie es schaffen ein erstklassiges Cocoa-Produkt und eine anscheinend gute Windowssoftware auf die selben (Code-)Beine zu stellen. Könnte schwierig werden, aber macht es auf Dauer Sinn zwei völlig unabhängige Programme zu entwickeln, die auf ihrer jeweiligen Plattform in etwa das selbe machen? Es ist ein interessanter Präzedenzfall, und soweit ich weiss, das erste Cocoa-Programm, dass innerhalb der selben Firma mit fast identischer Windows-Software konfrontiert ist. Ich bin gespannt, was passiert.

Yahoo kauft Upcoming.org
Upcoming.org ist das WebZweiNullSocialSoftware-Ding für Kalender. Ich finds nicht so ganz ausgereift, vor allem die Integration mit iCal, was bei mir über die Termine und Aufgaben wacht, ist mehr als schwach. Aber mal sehen was kommt, ich denke wenn Yahoo sich bei Upcoming.org engagiert, dann kann Google nicht mehr lang mit seinem Kalendertool warten…

Google flirtet mit Sun
Und noch einmal Google. Ok, hier wird weder eingekauft, noch geheiratet, aber die beiden hat zumindest einige Schmetterlinge im Bauch (Was haben Schmetterlinge eigentlich im Bauch, wenn sie verliebt sind?). Sun bietet Java, was Google braucht, aber Microsoft nicht mehr standardmäßig installiert, und vor allem OpenOffice, was der die Säge sein kann, mit der man an Microsofts Office-Standbein sägen könnte. Konkretes soll scheinbar noch nicht veröffentlicht werden, aber Suns Produktpalette enthält einiges was Google eindeutig fehlt, und Googles Know How in Bezug auf Webservices und “User Experience” geht Sun ab. Und Die Idee der Webservices, für die insbesondere Google steht, ist dem “the network is the computer”-Paradigma von Sun nicht unbedingt fremd…

16. September 2005

Die Rache der Einarmigen

Nintendo will mit den eierlegenden Wollmilchsau-Großrechenanlagen von Sony und Microsoft auf eine ganz besondere Weise konkurrieren: Sie glauben nicht, dass Leistung und Featuritis mehr Leute zum Spielen, und somit zum Spielekonsolen kaufen bringt, sondern Spaß am Spiel und innovative Konzepte, wie man diesen erreicht. (vgl. Heise)

Diese Argumentation mag daher rühren, dass sie im technologischen Wettrüsten nicht mehr gewinnen können, doch scheinbar setzen sie es auch in der Realität um. Denn das neue, einhändige Bedienkonzept der “Revolution”-Konsole macht aus der Usability-Perspektive sehr viel Sinn:

Hier klicken um ein Video von Nintendos neuem Controller zu sehen.

Es gibt einen Grundinstinkt, den Controller, mit dem man Bewegungen auslöst, selber in die entsprechenden Richtungen zu bewegen. Man kann das gut beobachten, wenn man Autorennspiele mit beidhändigem Controller spielt, und den Controller wie ein Lenkrad in die jeweilige Fahrtrichtung neigt – obwohl das nichts bringt. Die Lage des Eingabegeräts im Raum zu nutzen, und so komplexe Bewegungen mit einhändiger Bedienung ausführbar zu machen, entspricht viel eher den natürlichen Bewegungsabläufen, die intuitiv beherrschbar sind. Und Schwertkämpfen mit der Fernbedienung ist einfach ne supercoole Idee :-)

Achja: Ich habe seit dem Abi kein Computerspiel länger als 3 Level lang gespielt, und nie eine Konsole besessen…