Leopard - erste Eindrücke
Die Keynote ist ja schon etwas länger vorbei, aber ich bin seitdem nicht ins Netz gekommen: Beim Mittagessen musste der Leopard installiert werden (auf den iPod als externe Firewireplatte…) und dnanach ging es mit 3 Sessions zu “OSX State of the Union”, den Developer Tools und zu Grafik und Medien weiter. Inzwischen ist good ol’ Germany zwar schon im Bett, aber hier sind trotzdem meine Eindrücke für den “Morgen danach”:
- Mac Pros und XServes: Naja, das war zu erwarten. Schön, dass es Quad-Xeons sind, und schön, dass der Preis stimmt. Es gibt nur noch ein Modell, und dann fängt man an Teile abzuziehen oder hinzuzufügen – keine “good, better, best”-Optionen, bei denen man für eigene Anpassungen (finanziell) bestraft wird. Also definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, und schnell sind die Systeme auch.
- Leopard: Das System ist eindeutig Beta und man merkt, dass viele Dinge einfach noch fehlen. Aber es ist gut benutzbar, ich schreibe diesen Artikel gerade damit. Im folgenden gehe ich auf einige Dinge ein, die mir aufgefallen sind, und über die gebloggt werden darf:
- Time Machime ist der Hammer. Um zu verstehen, inwieweit es sich von Konzept und Interface von bisherigen Backupsystemen unterscheidet, sollte man das Keynote-Video anschauen. Als es das erste mal gestartet wurde, ist sicher nicht nur mir die Kinnlade heruntergeklappt :-)
- Mail sucks. Big time. Die hässlichen Buttons sind immer noch da, RSS gehört meiner Meinung nach nicht in eine E-Mail-Applikation (vielleicht schreibe ich mal was dazu in Zukunft…) und Stationary ist ein ziemlich überflüssiges Feature, das sich mit Apples eigenen Konzepten (Slideshow…) widerspricht. Es war auch muxmäuschenstill im Saal, als das vorgeführt wurde, und nicht wenige waren versucht aufzustehen und “Buh” zu rufen. Leider hat es keiner getan.
- ToDo und iCal API: Auch in Mail lassen sich ToDos anzeigen und verwalten. Auch dort gehört das eigentlich nicht hin, aber in dem Fall ist das egal, denn Mail greift auch nur auf einen neuen, zentralen Systemdienst zu, der allen interessierten Anwendungen zur Verfügung steht. Was mit dem Adressbuch und der Keychain begann, wird also weitergeführt: Zentrale Dienste werden in systemweiten Frameworks zusammengefasst, und die Anwendungen greifen über eine API darauf zu.
- Sprachausgabe klingt wirklich gut. Ich hoffe, das geht auch in Deutsch… (moment, ich probier’s aus) Ja es geht. Man kanns ganz gut verstehen, es ist viel besser als das alte. Es muss aber nur noch ein bisschen an die deutsche Sprache angepasst werden.
- Spaces rockt. Wills schon nach 5 Minuten Benutzung nicht mehr missen… Es ist schön durchdacht: Das Ziehen von Fenstern von einem Desktop zum anderen ist gut gelöst, Fenster können standardmäßig in bestimmten Spaces starten, und es können bis zu 16 Spaces definiert werden, also genug. Ich bin gespannt , wie es mit mehreren Monitoren funktioniert…
- Objective C 2: Garbage Collection. Keine Konstruktoren mehr schreiben, sondern properties definieren. Keine Retain/Release oder Autorelease-Dinge mehr. Iteratoren statt for-Schleifen oder Enumerators. Allein das alles sollte den Code um einen enormen Teil reduzieren.
- Developer Tools: XCode 3 und Tools wie XRay sind großartig. Ich weiss noch nicht, was ich darüber schreiben darf, und schau später mal nach, was veröffentlicht ist, und schreib dann meine Meinung dazu. Aber: es sieht sehr, sehr gut aus.
- iCal ist inzwischen eine richtige Groupware-Applikation die auf CalDAV zurückgreift. Dieses Programm ist ein ernstzunehmender Konkurrent für Exchange und längst keine “Kinder-Software” mehr – obwohl die Oberfläche (noch?) aussieht wie beim alten iCal. Doch zusammen mit dem OpenSource-Server und offenen Standards ist hier ein ganz großer Wurf gelungen. Und es hat ne API…
Alles in allem: Leopard wird ein gutes Release. Der Finder ist im Developer Preview immer noch der alte, aber viele Technologien und APIs, die ich heute gesehen habe, schreien förmlich danach, im Finder eingesetzt zu werden. Ich denke wir können da einiges für den Final Release erwarten. Ansonsten hat Steve Jobs heute sehr müde gewirkt, und wollte wohl mit dem Einsatz seiner Mitarbeiter zeigen, dass auch ein Apple ohne ihn vorstellbar ist. Ob er einfach nicht gut drauf war, oder ob das an den Schwierigkeiten mit der Börsenaufsicht liegt, weiss ich nicht. Die drei anderen haben jedenfalls einen exzellenten Job gemacht, und es war eine spannende und unterhaltsame Keynote.
WWDC on DVD
Last year I was on my first WWDC, and one thing I was looking forward to was to receive the DVD-Box with the recorded sessions some time afterwards. Unfortunately I never got the DVDs, and the explaination for this is simple: They don’t make them anymore. They only stream the sessions online.
I like watching technical sessions when I’m travelling on a train. Maybe I remember seeing a solution to a coding problem when I don’t have reliable broadband internet access – our university’s library is a great (and air-conditioned) place to get some work done but a terrible place to get a reliable 300k/s stream. In many way’s the usage scenarios of WWDC-Videos are like those of podcasts: I want to watch them when I need them and where I need them. BTW: It would be great to have a podcast version of the sessions in addition to the Full-Res-DVD-Version to watch on the iPod.
But it seems I’m not the only person complaining about this (I even mentioned this in my WWDC application for 2006): Martin from the Coding Monkeys wrote about it on his blog, and I hope he succeeds in drawing some attention to this matter.
MacBook-Kaufberatung
Weil mich heute schon die dritte Anfrage ereilt, was ich vom MacBook halte, und wo es das am billigsten gibt, kann ich meine Kaufberatung ja auch gleich öffentlich machen. Alle Preise sind (ausser wo es explizit gesagt wird) ungefähre Angaben, und ich übernehm natürlich keine Gewähr. Also los:
Basismodell
“No Colors Anywhere I want to paint it black”. Wenn das dein Lebensmotto ist, und du nicht zufällig Student bist (-100€) oder sonstwie ermäßigungsberechtigt, dann kommst du unter 1470€ kaum weg. Für alle anderen gibt es das weiße Modell in zwei Ausführungen, ich konzentriere mich auf das kleine Modell mit 1.83 GHz, das keine DVDs (aber sehr wohl CDs!) brennt. Der Unterschied zum “besseren” Modell beträgt 0.17 GHz, das ist so marginal, dass ein ebensogroßer Speedbump, der gestern bei den MacBook Pros erfolgt ist, der Presse noch nicht einmal auffällt.
Das Modell kostet bei Apple 1079€, bei anderen Händlern ist es günstiger, und wer Studentenrabatte in Anspruch nehmen kann (Sowohl bei Apple als auch bei authorisierten Händlern möglich) bekommt es noch günstiger. Randgruppen wie Lehrer in NRW und Apple-Developer-Connection-Mitglieder profitieren von noch einmal günstigeren Konditionen. Wo man kauft ist prinzipiell egal, die Garantie gilt weltweit und wird von jedem authorisierten Apple-Servicemenschen anhand der Seriennummer problemlos anerkannt. Glaubt mir, da habe ich wirklich Erfahrung. Studentenpreis bei Frings und Kuschnerus: 999,90€.
Speicher
Apple empfiehlt im MacBook aus Performancegründen zwei identische Speichermodule einzusetzen. Daher wird das MacBook ohne freien Speicherplatz ausgeliefert, es sind immer beide belegt, aber auch beide einfach austauschbar (ohne Garantieverlust). Ich empfehle Ausbau auf 2 GB, unter 1 GB ist definitv zu wenig, und wenn man merkt, dass die auch nicht reichen, habt man zwei 512er Riegel übrig… Die Lieferung mit 2GB Kostet bei Apple 499€ Aufpreis, bei F&K jedoch nur 218,90€. Wer zwei 1GB-Riegel bei Cyberport kauft wird je 99,90€ los und hat hinterher immernoch die beiden mitgelieferten 256er Riegel übrig, die er auf eBay loswerden kann.
Festplatte
Bisher hieß es: Kauf beim iBook die größte Festplatte, die sie haben, auch wenn der Aufpreis saftig ist, denn selber tauschen ist aufwendig und die Garantie erlischt. Das ist beim MacBook anders: Selber tauschen ist einfach und erlaubt, und so weit ich weiss (bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege, ich übernehme hierfür keine Gewähr!) kann man jede 2,5” SATA-Platte einbauen. Man sollte vielleicht nicht auf die hohen Drehzahlen gehen wegen der Wärmeentwicklung, aber wer weiss.
Apple will für eine 100er Platte statt der eingebauten 60er 140€ mehr. Für ungefähr den selben Preis (oft weniger) gibt es bei Versandhändlern die selbe Platte. Wenn man diese also selbst einbaut, was kein Problem ist, hat man die 60er Platte übrig, für die man schon für 15€ ein schickes externes USB2-Gehäuse bekommt. Für 120er-Platten gilt das selbe, auch wenn diese noch ein bisschen teurer sind (aber nicht so teuer wie bei Apple). Man kann also auch risikolos erstmal mit der 60er Platte arbeiten, und dann erst aufrüsten, wenn man merkt, dass die nicht reicht.
Brenner
Das kleine Modell verzichtet auf einen internen DVD-Brenner (“SuperDrive”) und brennt nur CDs (und liest DVDs). Ich habe an meinem PowerBook auch nur ein Combo-Drive und dafür einen externen USB-2-Brenner (Brenner: 50€, Gehäuse: 30€), was günstiger und überhaupt kein Nachteil ist:
- Ich brenne DVDs sehr selten, und wenn dann nicht unterwegs.
- Mein externer Brenner funktioniert überall wo ein interner Brenner auch funktionieren würde. Anstecken und losbrennen, keine Nachteile hier.
- Durch zwei Laufwerke kann ich CDs und DVDs direkt ohne Umweg über die Festplatte kopieren.
- Externe Brenner sind meist schneller als das fürs MacBook angebotene SuperDrive und können auch Dual-Layer-DVDs brennen.
Kleinkram
Was man noch so braucht: VGA-Adapter, falls man mal in die Situation geraten könnte eine Beamer-Präsentation zu machen. Kostet 19€, ist neuerdings nicht mitgeliefert, und wenn man erst am Tag vor der Präsentation merkt, dass das fehlt, hat man ein Problem und muss einen anderen Rechner nehmen was bei Präsentationen erfahrungsgemäß nie so klappt wie man es sich wünscht… Selbiges Kabel braucht man, wenn man einen VGA-Monitor zuhause hat. Falls man jedoch ein DVI-fähiges TFT-Display besitzt würde ich auf jeden Fall die 19€ für den DVI-Adapter auch noch ausgeben, der besseren Bildqualität wegen.
Taschen gibt es wohl noch nicht, aber ich denke in kürzester Zeit werden die üblichen Verdächtigen Neopren-Hüllen auf den Markt werfen, die perfekt auf das MacBook zugeschnitten sind.
Fazit
Das ist alles. Für grob 1400€ (1000€ [MacBook] + 200€ [RAM] + 150€ [Platte] + 50€ [Kleinkram]) bekommt man ziemlich viel Spielzeug. Einiges, wie die zweite Platte und die RAM-Riegel kann man sogar noch verkaufen, um den Preis weiter zu drücken.
Wer das so macht, und durch diesen Beitrag ein bisschen Geld spart, der kann mich ja gerne mal aufn Bier einladen, oder mir beim Sparen aufs eigene MacBook helfen ;-) Und wer weitere Tipps hat: Ab in die Kommentare…
MacBook ohne “Pro”
Endlich. 13”, komplett magnetischer Verschluss, Schwarz&Weiss. Die Gerüchte waren also richtig. Was mich ein bisschen stört ist der “glossy” Screen, aber das muss sich zeigen, wie der in der Praxis aussieht. Gerade wenn man realistische Farbwiedergabe braucht, sind die Dinger oft zu kontrastreich finde ich. Ausserdem Shared Memory in der Grafikkarte, aber das interessiert Nicht-Zocker eh nicht. 512MB RAM sind mal wieder zu wenig, wär aber nicht so schlimm, wenn Apple das nicht auf zwei 256-MB-Bausteine verteilen würde. Dieser Geiz ist wirklich nicht geil, ein 512-Modul zu dem man dann ein zusätzliches 1GB-Modul stecken kann wäre besser. Ansonsten siehts ja nicht schlecht aus, das weisse wirkt wie ein iBook, das schwarze wie ein Thinkpad. Mein 12”-G4-Powerbook bleibt also immernoch der schönste Kleinst-Laptop den Apple je gebaut hat, auch wenn er nicht mehr der schnellste ist…
(BTW: Ich lag mit meiner Macbook-Prognose richtig! Gut, sie war naheliegend und alles andere wäre sehr überraschend gewesen, aber als ich die gemacht hatte gabs nur ein Suchergebnis bei Google für “macbook -pro”)
Update: Oh, die haben alle Adapter fürs Mini-DVI weggelassen. Also wer den externen Monitor hat oder mal ne Präsentation mit nem Beamer machen will: 19€/Adapter. Da man im Regelfall beide Adapter braucht (DVI, weil das Bild besser ist beim externen Monitor und VGA, weil nicht alle Beamer DVI haben) sind das versteckte Kosten von 40€. Autsch. Ok, bisher waren das 29€/Adapter, aber immerhin wurden beide mitgeliefert. Gerade bei Präsentatoinen macht das einen schlechten Eindruck wenn man den Adapter nicht hat, hier hatten doch die Macs bisher immer einen Vorteil, da sie nicht wie die Windowskollegen in komischen Bildschirmmenüs rumpfriemeln mussten…
Und noch was: Was, ausser Angebot & Nachfrage rechtfertigt die 200€ Preisunterschied zwischen dem 2.0-GHz-Modell in Weiß und dem im Schwarz? Das Upgrade von 60er Festplatte auf 80 GB kostet 40€...
Und noch ein Update:: Jetzt ist die Beste Zeit ein MacBook zu kaufen, und für alle, die das wollen ist diese Vergleichstabelle interessant.
Es ist tot, Jimmy…
Nein, ich lebe noch. Aber meine Internetverbindung ist tot. Zumindest ist sie im fortgeschrittenen Zerfallsstadium und zeigt eignet sich nicht wirklich dazu im Internet Spaß zu haben oder zu arbeiten.
Das ist auch der Grund, warum hier nichts passiert. Eigentlich wollte ich vor meinem Umzug diese Seite renovieren, nun hat das zeitlich leider nicht geklappt, und jetzt ist wegen Netzproblemen auch nach dem Umzug nicht viel von mir an dieser Stelle zu lesen. Und Flickr-Bilder hochladen ist leider völlig unmöglich.
Aber vielleicht kann mir ja jemand helfen (Achtung, es wird kompliziert):
- Internet kommt aus der Nachbar-WG. Wir haben hier keinen Telefonanschluss, und nutzen zum Quatschen o2+Flatrate. Nur für Daten lohnt sich DSL nicht, vor allem da ich nicht weiss wie lange ich hier wohne (Diplomverteidigung ist Ende des Monats)
- Das Netz muss per WLAN in diese WG rüber: Kabel aussen oder innen geht nicht. Die FritzBox steht in der Nachbar-WG im Flur; in direkter Linie müssen überbrückt werden: 3m Flur, Holztür, 4m Treppenhaus, Holztür, danach kommt unser Flur.
- In meinem Zimmer habe ich da wo der Schreibtisch steht keinen Empfang, in anderen Ecken sehr schlechten.
- Die WLAN-Antenne der FritzBox (Modell “SL WLAN”) ist bereits durch eine stärkere ersetzt (Hab das Standardkit von hier genommen). Gebracht hat es für alle anderen Geräte etwas, aber nicht für meinen Router und nicht für mein PowerBook wenn es auf dem Schreibtisch steht.
- Meine momentane Lösung: Ich habe einen Airport-Express-Router, der auf dem Flur steht. Trotzdem ist die Verbindung zwischen AE und Fritzbox, die ich per WDS machen muss schlecht. Ob ich das Internet von der AE-Box aus per WLAN oder Kabel weiterreiche ist egal: Die Durchsatzrate ist grottig und ich bekomme keine stabilen Verbindungen hin. Dabei ist angeblich (laut FritzBox) die Verbindung zwischen AE und FritzBox in Ordnung (um die 30%, 48 MBit, beim Pingen von einem Rechner der Nachbar-WG zum AE kein Paketverlust), die Verbindung zwischen Powerbook und AE auch (Sowohl Kabel als auch WLAN stabil, kein Paketverlust). Sobald ich entlang der Route PowerBook <-> AE <-> FritzBox pinge verliere ich jedoch Pakete. Wenn ich den Laptop direkt an das WLAN der FritzBox hänge geht es, in meinem Zimmer jedoch leider nicht.
- Und jetzt endlich die Frage: Ich vermute inzwischen, dass die WDS-Implementation in FritzBox oder AE nicht optimal läuft. Ich will ohne WDS auskommen, und einen Router per WLAN an die FritzBox anschließen, der dann die Verbindung per Kabel weitergibt. Airport Express kann das leider nicht (oder weiss jemand wie?), ich brauche also noch einen Router. Wer kennt eine günstige Lösung die sowas kann? Hat vielleicht jemand meiner Leser so ein Gerät herumfliegen, und will es loswerden? Oder kennt jemand eine bessere Lösung? Ich bin ein bisschen ratlos, ich habe in den letzten Tagen viel Arbeit in das WLAN-Voodoo gesteckt und leider keine nennenswerte Verbesserung erzielt. Ich brauche endlich Internet, dass mehr als ein paar KB am Stück runterlädt, dann blogge und flickre ich auch wieder :-)
Update: ES LEBT! ES LEBT! Kaum habe ich das hier geschrieben habe ich in der FritzBox die Option ausprobiert, “802.11g++” aususchalten. Und siehe da: Das war es, was mit dem WDS von der Airportstation kollidiert ist! Problem gelöst, ich bin wieder am Netz!
Also nochmal für Google:
Wer WDS bei der FritzBox nutzen will, sollte g++ abschalten!
Nur ein unsichtbares iCal ist ein gutes iCal
Ich mag iCal. Es enthält alle meine Termine und Aufgaben. Es synchronisiert mit meinem Telefon und meinem iPod. Es ist schön, einfach und übersichtlich.
Aber weil ich leider keinen CoreDuo-Mac mit 2 GB Ram besitze, ist es leider nicht so schnell und speicherschonend wie ichs gern hätte, sprich: Es ist nicht in Sekundenbruchteilen da.
Gut, dass es da Abhilfe für’s Dashbord gibt, so kann man iCal benutzen, ohne iCal zu benutzen: DoBeDo kümmert sich um die Aufgaben, und das exzellente iCal Events um die Termine.
Und eben hab ich bei Doug Bowman eine kleine Applikation fürs Menü gefunden, die auch den Umweg über’s Dashboard überflüssig macht: High Priority von Aram Kudurshian. Man kann Aufgaben hinzufügen, editieren und ansehen ohne iCal öffen zu müssen, und es ist so schnell, einfach und verfügbar wie ein ToDo-Manager sein muss. Und so kann ich, wenn mir was für die Einkaufsliste einfällt, es schnell ins iCal bringen, und wenn ich später im Supermarkt stehe auf meinem Handy wiederfinden.
Zwischen erstem ausprobieren und Registrieren des Programms ($6) lagen nicht mal 5 Minuten. Rekord ;-)
Restart Microsoft!
Wundert es irgend jemanden, dass Vista auf Anfang 2007 verschoben wurde? Nein? Und die neue Meldung, dass 60% des Windows-Codes neu geschrieben werden muss? Die Umstrukturierungen in der Windows-Führungsmannschaft?
Microsoft hat fähige Leute. Und die fangen teilweise an, alte Fehler, deren Folgen sich massiv zeigen (Internet Exporer 6!) zu korrigieren. Sie gehen dabei (für MS-Verhältnisse) ungewöhnlich zielstrebig zur Sache, und machen genau das Richtige: Sie treten über zahlreiche Weblogs in den offenen Dialog mit der Internet-Gemeinde, nehmen Kritik ernst, und verarbeiten Vorschläge der Community. Beispiel gefällig? Microsofts “Team RSS”, deren Verhalten bei der Suche eines neuen Logos und das Ergebnis, das Bitten um Feedback und die frühe Veröffentlichung der Windows RSS Platform und der Simple Sharing Extensions. Zum Vergleich: Apple’s desaströs vermurkster Photocasting-Standard.
MS hat auch in anderen Bereichen fähige Leute (RSS ist halt nur das Gebiet, das ich ein bisschen näher verfolge), nur nützt das alles nichts, solange die ihre Werke auf ein sandiges Fundament bauen: Windows. Alle Nase lang wird eine neue Framework-Sau durch das Dorf getrieben, mit der alles besser werden soll (aktuell ist es .net), nur um binnen weniger Jahre wieder durch das nächste großartige Ding, das alle Probleme lösen soll abgelöst zu werden. Zum Vergleich hier mal wieder Apple: Sie haben diese ganzen Fehler auch gemacht (Copland!) aber sie haben sich für einen radikalen Schnitt entschieden, den kompletten Wechsel des Systems, was erstaunlich gut funktioniert. Die Grundstruktur des “neuen” Betriebssystems ist uralt (Unix), daher erprobt, sicher, und prinzipiell für jede denkbare Aufgabe geeignet (Gibt es eichentlich schon Linux in der Glühbirne?). Die beiden Haupt-Frameworks sind ebenfalls uralt, und ähnlich wie Unix robust, erweiterbar und ziemlich gut durchdacht: Cocoa, was aus NextStep hervorgegangen ist, und Quicktime. Beide sind heutigen Aufgaben sehr gut gewachsen, wie man in OSX und beinahe jeder Cocoa-Anwendung sehen kann. Gibt es in Windows irgendein Framework aus früheren Tagen, das immernoch zeitgemäß ist?
Einem Mammutanteil der Restrukturierung von Windows ist scheinbar auf das MediaCenter zurückzuführen. Apple’s Äquivalent dazu heisst Front Row, und obwohl es nicht alle Features des Mediacenters enthält, scheint es MS arges Kopfzerbrechen zu bereiten. Der Grund hierfür liegt nicht einmal in der besseren Benutzungsschnittstelle, sondern vielmehr darin, dass Apple seine Applikationen sehr schnell auf sehr soliden Fundamenten bauen kann. Nur so konnten sie mit einem winzigen Bruchteil der Entwicklungsmannschaft Microsofts ein besseres Betriebssystem produzieren, das in der Entwicklung stets einen Schritt voraus ist, und dessen Vorsprung sich mit jedem Release vergrößert. Dashboard ist im Prinzip das Werk zweier Entwickler, die auf WebKit, Quartz und CoreImage zurückgreifen konnten, um etwas zu kreieren, für das Microsoft sehr viel mehr Aufwand bräuchte. Und ich würde wetten, dass das für Front Row ebenso gilt. Denn alles, was bisher existiert könnten zwei Entwickler in kürzester Zeit realisieren: Die Schnittstellen zu iTunes, iPhoto und DVD-Player? AppleScript/Apple Events, und entweder schon vorhanden, oder mit wenig Aufwand realisierbar. Video-Funktionalität? Quicktime. UI und Grafikspielereien? Quartz/Cocoa/CoreImage. Zusätzlich zum Programmierteam fehlen noch Design-Genies (Davon laufen bei Apple einige herum) und ein Hardwareteam für die Fernbedienung. Und man hat gemerkt, das Front Row rockt, und vielleicht ein paar mehr Entwickler vertragen kann, die sich um Optimierung und Feintuning kümmern. (Achja: Warum dauert das einlesen eines Film-Verzeichnisses so lange? Das sind doch wenige Zeilen Cocoa-Code, der in Millisekunden ausgeführt wird!)
Apples Geheimnis ist die Möglichkeit neue Ideen mit geringem Personalaufwand in sehr kurzer Zeit zu realisieren. Microsoft hat diese Möglichkeit nicht, wenn sie sich nicht sehr bald besinnen. Dazu müssen sie einige ziemlich harte Maßnahmen ergreifen, und nicht nur das Entwicklerteam umstrukturieren, sondern auch die Windows-Version, die nach Vista kommt. Und hoffen dass der Zug nicht schon abgefahren ist. Die Techniker, die man dafür braucht haben sie, es fehlen “nur” noch besseres Management und bessere Designer. Und Zeit.
Lecker Video-iPod
Sehr schön. Will haben.
Für mich siehts realistisch aus: Spiegelungen, Seitlich-auf-LCD-Schirm-Guck-Effekt, Moirée in Bild 3, Design, Grafiken auf dem Screen – alles so wie ichs erwarten würde wenn das Produkt echt und von Apple wäre. Mal sehen, was die Heerscharen von Photoshopexperten im Internet in den nächsten Stunden sagen. Ausser Videostills von John F. Kennedy in Dallas und Ufosichtungen werden wohl keine Bilder von so vielen Augen analysiert wie Gerüchtefotos rund um Produkte aus Cupertino.
Falls das nicht echt ist, sollte Apple denjenigen finden, der das gemacht hat, und ihm nen Job geben. Vielleicht können die ja aus Bild 2 die Fingerabdrücke extrahieren, und mit einer der Ami-Überwachungswahn-Datenbanken verleichen :-)
Update: Sieht aus als sei die Seite wegen Überlastung gestorben.
Introducing MacBook fun
Juhuu, Frauen haben Seifenopern, Männer haben Apple-Gerüchte:
Es gibt mal wieder ne Einladung aus Cupertino, und weil wie üblich da nichts ungew??hnliches drin steht ausser einem aufallenden Wort, müssen wir halt darüber spekulieren.
Das Wort des Monats heisst diesmal (_Trommelwirbel_): Fun.
Hier meine gewagte und völlig aus dem blauen gegriffene Spekulation:
- MacBook fun
- 10,2” 1024×768 Touchscreen (für Finger oder Stift)
- Sehr flach
- Gehäuse in 4 Farben erhältlich (davon 3 hässlich, eine brauchbar)
- Intel Core Solo Prozessor
- iSight integriert
- Das Ganze ist ein Tablett, also nix zum aufklappen.
- Herausnehmbare Bluetooth-Tastatur, kann man aber auch mit Onscreen-Keyboard bedienen
- Zerkratzt leicht
- Akku hält 5 Stunden
- Bis zu 60 GB Festplatte, selbe flache Platte wie der iPod.
- “ideal for Video-Podcasts”
- Audio-Mode: Screen looks like the iPod, Scrollwheel via Touchscreen, 40h Battery while in Audio Mode.
Na? Wär das nix?
Make iChat talk ICQ
Most people google my site because of an old article describing my first attempts to bring AIM and ICQ together inside iChat. It didn’t work out well.
But I like iChat, and most people I know use ICQ, so to make iChat fulfill all my IM needs I tried to use ICQ via Jabber and some Jabber/ICQ gateway. It didn’t work well, too, so I didn’t blog about it. But now I have found a solution that works perfectly, thanks to the help of a little freeware called Chax:
Thanks to AIM and ICQ both using the same protocol and the same login servers, I can log into AIM with my ICQ-Number and Password. So I can see and communicate with all my ICQ Contacts, even if they use weird third-party clients – some contacts didn’t work when logging in with an AIM name and adding the ICQ contacts to AIM. And even though I technically use ICQ now instead of AIM, I can add and communicate with all my AIM and .mac contacts, even with voice (or video if I had an iSight). They can add me too, they just have to treat my ICQ-Number as if it was an AIM name. And I have ICQ File Transfer, although not to all ICQ contacts.
So why hasn’t this been possible before? Because iChat has a little but nasty bug: it doesn’t filter HTML markup when sending a message to an ICQ-Account while logged in with an ICQ-Number. That makes using iChat for ICQ <-> ICQ impossible, and even though it is in Apples Bug Radar nobody cared to fix it. Until Kent Sutherland came along and released Chax that (among many other things) fixes this bug and finally makes iChat able to flawlessly communicate with AIM, ICQ, Jabber and Bonjour.
A note to everyone who has me on my contact list: I’m now reachable via ICQ instead of AIM. AIM users can add my ICQ-Number (see my about page) to their contact list if they treat it like an AIM-Name.