Das Fernsehen ist tot
Das ist jetzt nichts Neues. Aber selten wurde es so treffend formuliert, wie von Oliver Kalkofe bei seiner Keynote der Münchner Medientage.
Was er da hält ist keine Keynote, es kommt einer Hinrichtung in Tateinheit mit einer Grabrede gleich. Für alle Zuschauer und speziell für alle, die auch nur entfernt mit dem Machen von Fernsehen zu tun haben: Unbedingt anhören. Und keine Angst vor der Länge: Alles, was nach der ersten halben Stunde kommt, ist eine todlangweilige Paneldiskussion, in der die Programmverantwortlichen versuchen, die durch sie verursachte traurige Realität wieder rosarot einzufärben. Was nur mäßig gelingt, wie jeder leicht feststellen kann, der in der Lage ist, Hirn und Glotze gleichzeitig einzuschalten.
Sehr geil. Ich wünschte mir so sehr einen Videomitschnitt, der auch ab und zu die Exekutiv-Gesichter/Reaktionen im Publikum der Keynote zeigen würde.
“Wieviele Finger hat die Hand?”
“Automarken mit O” – “Renolt”
Haha.
Hey Gernot,
immer wieder interessante Sachen, die es da auf Deiner Seite zu lesen gibt. Hoffe Dir geht es gut. So und racker ich weiter, werde die Beiträge jedoch so bald als möglich konsumieren.
Viele Grüße
Johannes
Ja, TV ist tod!
Schaut mal: http://make.tv
Eine durchaus recht schöne Zusammenfassung des aktuellen Zustandes … mit vielen netten Spitzen und Poenten, fast schon kabarettreif vorgetragen.
Das einzige, was vielleicht in der Rede etwas zu kurz kam, ist die Qualität der Nachrichtensendungen (Relevant, Objektivität)