31. August 2007

Der Klimawandel und die Medien

Zur Abwechslung gibt’s hier mal einen Tipp für einen langen aber sehr lesenswerten Artikel über die Klimadiskussion und das Versagen der Medien, die eigentlich selbstverständliche Faktenprüfung wahrzunehmen. Die hierdurch entstehende Propagandaschlacht hat leider nicht viel mit einer sachlichen und faktenbasierten Diskussion zu tun: “Die Medien schätzen Menschen, die provokante Aussagen machen, auch wenn sie unbelastet von jeder Sachkenntnis sind.” Geschrieben ist der Artikel von Stefan Rahmstorf, einem der Leitautoren des 4. IPCC-Klimaberichts.

2. September 2007 11:56 | marc

Der Artikel ist mindestens so unwissenschaftlich wie alles, was derzeit in den Medien stattfindet.

Wer sich populärwissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzen will, dem empfehle ich 2 Filme, die die beiden Extrempositionen vertreten:
1. An inconvienient truth (dürfte bekannt sein)
2. The great global warming swindle (hier hinterfragen einige hochkarätige, weltweit führende Wissenschaftler die Datenlage)

Wie gesagt, beide Filme repräsentieren entgegengesetzte Extreme und legen die Daten jeweils in ihrem Sinne aus. Aber wenn man es wissenschaftlich, nüchtern betrachtet: Man weiß einfach nicht, ob es tatsächlich besonders warm derzeit ist und ob CO2 das Klima verändert. So ist nun mal der Stand der Dinge. Wer etwas anderes behauptet, der interpretiert zuviel in die dürftige Datenlage.

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