4. June 2006

Der Saftbox-Test

Nach dem dringenden Hilferuf im Saftblog der Kelterei Walther habe ich eine 3-Liter-Saftbox mit Kirschnektar zugeschickt bekommen. Und während woanders Autos getestet werden, teste ich jetzt halt mal nen Saft, das ist unverfänglicher. Falls mir aber jemand auch ein Auto geben will: Ihr wisst, wie ihr mich erreichen könnt ;-)

Verpackung

Saftbox-Test Obwohl die Kelterei ganz in der Nähe liegt (in einem kleinen Örtchen namens Arnsdorf, das wundersamerweise noch nicht in Dresden eingemeindet wurde wie so viele andere) wurde der Saft per Post geschickt. Man kann ihn hier aber auch in vielen Supermärkten bekommen, die meisten Nicht-Dresdner müssen jedoch auf Post und Webshop zurückgreifen.

Saftbox-Test

Das Verschicken einer einzelnen 3L-Box lohnt sich, wie man auf obenstehendem Bild sieht, definitiv nicht. Die anfallende Verpackungsmenge würde bei Herrn Trittin bleibende Traumata hinterlassen, und ihn zu Verpackungsfolienpfand oder sowas inspirieren. Man sollte also zumindest 2 Boxen bestellen damit der Aufwand gerechtfertigt ist – dann muss auch weniger Folie in den Karton.

Handling


Saftbox-TestSaftbox-Test

Die Box selber funktioniert nach einem ziemlich genialen Prinzip: In der Pappschachtel befindet sich ein Beutel, der schrumpft, wenn man den Zapfhahn benutzt. Dabei gelangt keine Luft hinein, so dass der Saft ungekühlt länger hält als ein Tetrapack (angeblich 3 Monate). Der Zapfhahn tropft ausserdem überhaupt nicht, auch nicht direkt nach der Benutzung – Das wäre bei Kirschsaft oder dem extrem färbenden Aroniabeeren-Saft auch etwas unangenehm. Der Druck ist bei den ersten 2 Litern hervorragend, dann lässt er jedoch nach, und das letzte Glas (0,3 Liter bei mir) bekommt man nur gefüllt, indem man den Beutel komplett herausnimmt und den Saft mit der Hand durch den Hahn presst. Die 5-Liter-Box ist da sicher praktischer als die 3-Liter-Variante.

Gestaltung

Saftbox-TestWeil sie keine Kühlung braucht, und diesen praktischen Zapfhahn hat, eignet sich die Saftbox bestens dazu, offen in der Küche zu stehen. Die Gestaltung des Kartons ist für meinen Geschmack aber ein bisschen zu überladen und passt recht gut zum gängigen Design von “Ceralien”-Verpackungen. Doch diese stehen im Gegensatz zur Saftbox aus gutem Grund meist versteckt im Schrank… Es gibt bei der Aroniabeere anscheinend noch eine medizinisch-sterile Verpackungsvariante, aber zum perfekten Accessoire für die Designerküche wird die Kiste damit auch nicht. Aber Obst verpacken ist bekanntlich nicht so einfach…

Der Saft

Saftbox-TestJetzt gehts endlich um den eigentlichen Inhalt, und damit zum subjektivsten Teil dieses Kurztests. Denn es ist sehr sehr lange her, dass ich das letzte Mal Kirschsaft getrunken habe, mir fehlt hier also der Vergleich. Dennoch: Der Saft war sehr sehr lecker, und mit Wasser verdünnt der ideale Durstlöscher! Danke an die Kelterei Walther für die nette Spende :-)

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