21. February 2006

Introducing MacBook fun

Juhuu, Frauen haben Seifenopern, Männer haben Apple-Gerüchte:

Es gibt mal wieder ne Einladung aus Cupertino, und weil wie üblich da nichts ungew??hnliches drin steht ausser einem aufallenden Wort, müssen wir halt darüber spekulieren.

Das Wort des Monats heisst diesmal (_Trommelwirbel_): Fun.

Hier meine gewagte und völlig aus dem blauen gegriffene Spekulation:

21. February 2006 23:29 | Gerrit

Fun ist das Stichwort, allerdings. Nur das mit dem Touchscreen ist nichts. Tablet-PCs sind nicht ohne Grund gescheitert.

22. February 2006 00:35 | Gernot Poetsch

Nur weil Microsoft aus einer guten Technologie ein unbrauchbares Produkt gemacht hat, heisst das ja noch lange nicht, dass die Technologie schlecht ist.

Berührung ist die intuitivste Form der Interaktion: Das erste, was ein Kind lernt, ist nach Dingen zu greifen. Objekte auf einem Bildschirm durch direkte Berührung zu manipulieren – und zwar völlig ohne ein indirektes Zeigegerät wie die Maus – ist gar kein so schlechtes Konzept. Finger sind zwar nicht immer präzise, aber auf jeden Fall schneller und flexibler als jede andere Eingabemethode. Und sie brauchen keine Betriebsanleitung. Guckst du hier:

http://mrl.nyu.edu/~jhan/ftirtouch/

Also Tablets würde ich nicht gleich abschreiben, man kann interessante Dinge damit tun.

22. February 2006 00:50 | Gernot Poetsch

Und zur Technik eines Tablets: Bei MS sind Tablets Notebooks mit Zusatzfunktion. Auf den ersten Blick normale Notebooks. Dann dreht man den Bildschirm mit Hilfe eines komplizierten und hässlichen Gelenkes um, klappt ihn auf den Rücken und hat ein Tablett – natürlich ist das Gerät dann ziemlich dick, und man muss auf die Tastatur verzichten, man hat sie ja nach innen geklappt,

Lösung: Man gibt die Idee auf, den Rechner und den Bildschirm zu trennen und durch komplizierte Gelenke mit empfindlichen Kabeln zu verbinden. Der Rechner hängt hinter dem Display, und zwar untrennbar. Dieses Tablett kann man auch aufstellen. das steht dann auf dem Tisch wie bisherige Noteookdisplays. Fehlt nur noch die Tastatur. Und dafür braucht man noch nicht mal ein Gelenk oder Kabel, das kann Herr Ives gestalten wie er will. Anbindung geht per Bluetooth.

Dadurch, dass das Display samt Rechner schwerer geworden ist, verlagert sich natürlich der Schwerpunkt, wenn man es aufgeklappt auf dem Schoß benutzen will (is ja ein “Laptop”). Aber dank Intelprozessor sind die Dinger erstens leichter zu bauen, und zweitens gibts ja noch die Tastaturlose Bedienung per Finger/Stift+Schrifterkennung oder Onscreen-Tastatur. Oder coole andere Lösungen, beim Design fällt denen was ein.

Ein prinzipielles Problem, sowas nicht zu bauen seh ich darin nicht, und das MacBook fun ist ja kein Arbeitsrechner zum Coden, sondern ein Lifestylegerät. Fun eben. Passt perfekt.

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