Gregory Crewdson in Hannover
Gregory Crewdson fotografiert besser, als die meisten seiner Zeitgenossen malen. Seine Fotos sind fast surreale Momentaufnahmen der Schattenseiten Amerikas, bis ins winzigste Detail choreografiert, und extrem aufwendig realisiert. Laut einem Fernsehbericht, den ich gestern über ihn gesehen habe, sind bis zu 150 Techniker und Beleuchter mit einem einzigen Foto beschäftigt.
Und man sieht es dem Ergebnis an. Über allen Bildern liegt eine bedrückende Stimmung, und sie strahlen eine Dramatik aus, der man sich nur schwer entziehen kann. Wie Edward Hopper (ein anderer Lieblingsmaler von mir), gelingt es Crewson seinen Bildern eine eine fast filmische Athmosphäre zu verleihen.
Falls jemand das hier liest, der demnächst in die Nähe Hannovers kommt: Dort gibt es bis zum 31.10. eine große Ausstellung des Künstlers – weitere Termine hier. Wer es nicht schafft, muss (so wie ich) mit seinen Werken im Internet vorlieb nehmen:
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