17. October 2007

Possible ways of making the iPhone SDK secure

Steve finally announced that we can develop Cocoa applications on the iPhone from February. Apple needs this time to get the iPhone secure. Well, I suspect the real reason ist that they need to get their API stable – there have been several changes to UIKit from Version 1.0.x to 1.1.1. But aside from that: How can they make the iPhone more secure? By leveraging technologies from Leopard that they announced just yesterday and that one can read about in the security features of Leopard, of which the Phone runs some kind of variant:

29. September 2007

Light, Camera, Action!

You don’t need more than a few flashlights, a digital camera (the ones for photos, not the ones for videos), a few people and a lot of ideas and talent:

The folks at Pika Pika have made a whole short film out of that, which is really worth watching…

19. September 2007

Wo bleiben die iPhone-Tarife?

T-Mobiles Pressekonferenz heute war wahrscheinlich die meistbeachtete völlig inhaltsleere Presseveranstaltung die es je gab, von Sport-Pressekonferenzen einmal abgesehen. Fast alles was verkündet wurde, war exakt so zu erwarten: T-Mobile bekommt den Exklusivvertrag, 399 Euro, 9. November, nur EDGE. Das worauf alle gewartet haben, blieb dagegen aus: Die Tarife. Und ich denke dafür gibt es Gründe.

T-Mobile hat sich aufs iPhone exzellent vorbereitet. Das war kein in letzter Minute dem Konkurrenten zu einem hohen Preis abgerungener Deal, wie ihn O2 in Großbritannien gemacht hat. Die haben dem Favoriten Vodaphone das Exklusivgeschäft angeblich abgejagt, unter der Auflage, 40% des Umsatzes an Apple abzuführen.

Nein, T-Mobile steht als Partner in Deutschland nicht nur in der Gerüchteküche schon lange fest. Steve Jobs sagt selber, dass sie seit 9 Monaten miteinander verhandeln, und seitdem hat T-Mobile als einziger Anbieter in Deutschland sein EDGE-Netz extrem ausgebaut. Ende des Jahres (also nur etwas mehr als einen Monat nach Verkaufsstart!) wollen sie angeblich eine EDGE-Abdeckung von 100% erreicht haben. Wo man Empfang hat, hat man dann auch Internet. Zum Vergleich: In Amerika sieht das düsterer aus, und O2 hat in Großbritannien eine EDGE-Abdeckung von gerade einmal 30%.

Zudem ist T-Mobile dank des Hotspot-Netzes der ideale Partner: Apple kann so den aufgrund der Akkulaufzeit verständlichen Verzicht auf UMTS gut ausgleichen. In den USA haben sie keinen Partner für WLAN gefunden (da ist UMTS aber auch nciht so ausgebaut, dass dessen Fehlen kompensiert werden müsste) und in Großbritannien musste man mit TheCloud auch einen anderen Anbieter als den Telefonieanbieter auswählen.

In Deutschland kommen also das einzige in Frage kommende Hotspot—Netz und das einzige EDGE-Telefonnetz aus einer Hand, was für die Telekom eine grandiose Verhandlungsposition darstellt. Die vergleichsweise guten Verhandlungsergebnisse sprechen ihr übriges: Es gibt angeblich “nur” 10%-Beteiligung für Apple an den laufenden Umsätzen und das Telefon wird exklusiv in den T-Punkten angeboten. Weder Gravis & Co. noch Apple selbst verkaufen es, von den Mediamärkten ganz zu schweigen.

Warum also bei solch absehbaren und langfristig geplanten Manövern die Geheimhaltung der Preise bis zum Schluss? Wo doch die Briten beispielsweise die Tarife gestern schon auf den Tisch legten? Mir fallen zwei mögliche Gründe ein:

1. Markttest: Die Tarifmodelle im angelsächsischen Raum sind anders gestrickt als es die Deutschen gewohnt sind: Es gibt – zumindest bei den bisherigen Vertragspartnern – keine Flatrates, sondern Minutenkontingente. Das ist auch in Deutschland üblich, aber der Trend geht ganz klar hin zu anderen Modellen: Für das Festnetz und das eigene Netz gelte Pauschalpreise, Gespräche in andere Mobilfunknetze kosten Minutenpreise. Ich halte es nicht für unmöglich, dass T-Mobile und auch Apple sehen wollen, wie laut die Forderung nach Gesprächs-Flatrates in der nun einsetzenden Tarif-Spekulation wird, und dann entsprechend handeln.

2. Vergleichbarkeit: Sollte die Telekom ihr bisheriges Tarifsystem beibehalten, und die bestehenden Tarife sagen wir einmal durch eine “iPhone-Option” (20€/Monat für EDGE-”Fair use”-Flat + Hotspotnutzung) aufrüstbar machen, so entsteht ein Tarifsystem, auf das die anderen Nationen eifersüchtig blicken werden. Als international agierender Konzern ist das für T-Mobile durchaus riskant: Nur ein Teil der weltweit 112 Millionen Mobilfunkkunden des Konzerns sind deutsche T-Mobile-Kunden.

Egal wie die Gründe sind: T-Mobile wird die Spekulationen un die Tarife, die jetzt einsetzen genau verfolgen. Wer sich von der Telekom mehr erwartet als Minutenkontingente zum Abtelefonieren, der sollte am besten jetzt darüber bloggen.

Also liebe Telekom: Mit 20 Euro iPhone-Option auf eure bestehenden Tarife (v.A. den Max-Tarif mit den Flatrates) wäre ich sehr einverstanden und würde ohne zu zögern zu euch wechseln. Zudem klärt bitte, was passiert, wenn nächstes Jahr das UMTS-iPhone doch kommt und ich meinen dann bestehenden 2-Jahres-Vertrag von EDGE auf UMTS umsatteln möchte, weil ich mir ein neues Gerät gekauft habe.

5. September 2007

Siehe! Der alte Mann kam vom Berg

...und brachte uns frohe Kunde. Die Appleseite ist noch nicht mal wieder da nach den Ankündigungen eben, also nutz ich die Zeit mal meine Eindrücke zu schildern:

31. August 2007

Barcamp trifft Löwensenf

Achtung, Achtung, hergehört! Der berühmte deutsche Webwanderzirkus gastiert Anfang Oktober exklusiv in der bayerischen Landeshauptstadt! Social! Software! Sensationen! Die Plätze sind begehrt, die Plätze sind rar! Wer einer der 300 Gäste in unserem gemütlichen Cisco-Zelt sein möchte, der sollte sich schnell registrieren.

Wiki - BarCampMunich @ MIXXT

Achja, Oktoberfest ist auch. Könnte schwierig werden mit übernachten.

Und: Das Logo ist geil. Wenn das T-Shirt nur halb so cool wird, fahr ich alleine deswegen hin.

31. August 2007

Der Klimawandel und die Medien

Zur Abwechslung gibt’s hier mal einen Tipp für einen langen aber sehr lesenswerten Artikel über die Klimadiskussion und das Versagen der Medien, die eigentlich selbstverständliche Faktenprüfung wahrzunehmen. Die hierdurch entstehende Propagandaschlacht hat leider nicht viel mit einer sachlichen und faktenbasierten Diskussion zu tun: “Die Medien schätzen Menschen, die provokante Aussagen machen, auch wenn sie unbelastet von jeder Sachkenntnis sind.” Geschrieben ist der Artikel von Stefan Rahmstorf, einem der Leitautoren des 4. IPCC-Klimaberichts.

26. August 2007

Die Netzverbesserer

Das Kölner Barcamp am letzen Wochenende begann mit der angekündigten Podiumsdiskussion zum Thema “Was in Web 2.0 und Politik schief läuft, und was wir dagegen tun können”. Ich möchte mich noch einmal sehr herzlich bei meinen “Mitstreitern” und Panelteilnehmern bedanken: Arne Klempert (Geschäftsführer der Wikimedia Deutschland), Henning Krieg (Anwalt und Blogger), Markus Beckedahl (Frontmann von netzpolitik.org) und Franz Patzig (Barcamp-Organisator).

(Foto von PaulinePauline)

Die Diskussion war bewusst so offen wie möglich, denn sie diente der Ideenfindung und sollte das Publikum möglichst gut einbeziehen. Ich denke, das ist hervorragend gelungen. Ich bin jedenfalls mit einer Menge neuer Ideen aus der Session herausgegangen, und glaube wir haben den einen oder anderen dazu gebracht, nicht nur über das nachzudenken, was die Politik mit dem Netz macht, sondern auch darüber, wie jeder mit Hilfe des Netzes die Politik beeinflussen kann. Ein Video der Session wird in Kürze auf Sevenload verfügbar sein.

Ziel der Diskussion war es jedoch nie, auf das Barcamp beschränkt zu bleiben, sondern gerade im Netz weitergeführt zu werden. Die Jungs von mixxt haben sich freundlicherweise angeboten, die Plattform dafür bereitzustellen. Die Initiative hört auf den Namen “Netzverbesserer”, und da sie auf der selben Alpha-Version von mixxt.de läuft wie das Kölner Barcamp (Wir sind die zweite Anwendung da! Yay!) können sich die Barcamp-Teilnehmer gleich mit dem Login, den sie bereits haben, einloggen. Wer noch keinen Login hat, kann problemlos einen anlegen:

netzverbesserer.mixxt.de

Wir haben ein Forum, um zu diskutieren, ein Wiki, um Dinge festzuhalten und viel, viel Socialnetworking-Zuckerguss obendrauf, damit wir als Personen miteinander ins Gespräch kommen können.

Zum Abschluss hier noch der Text, den ich eben als Eröffnungstext für die Website geschrieben habe:

Immer mehr hat es den Anschein, als passten die schöne neue Welt des Web 2.0 und die Politik nicht zusammen. Die anarchisch geprägte Netzkultur dehnt sich im immer mehr Bereiche unseres Alltags aus, und trifft dort immer öfter auf ahnungslose Politiker und Meinungsbildner, deren Aktionismus meist weit mehr Schaden anrichtet als nützt.

Die Forenhaftung, die Abmahngesetze, der “Hackerparagraph”, und die Vorratsdatenspeicherung sind leider nur wenige Beispiele in einem ganzen Fundus von halbgaren Entscheidungen, mit denen die Netzgemeinde zu leben hat. Hier sollen Ideen gesammelt werden, wie diese Situation verbessert werden kann. Wie die Stimmen, die im Netz sowohl von Benutzer- als auch von Unternehmensseiten kommen, im “richtigen Leben” endlich Gehör finden können. Diese Initiative möchte einen Platz für diejenigen bieten, die sich engagieren wollen. Es soll ein Forum zur Sammlung Informationen und Ideen sein, und eine Plattform um Erfahrungen auszutauschen.

Diese Initiative soll da ansetzen, wo die “etablieren” Stimmen der Netzgemeinde scheitern. Sie ist kein neuer Verein, keine “Dachorganisation”, sondern will ein verbindendes Element sein, das die vorhandenen Ressourcen nutzt. Was dafür zu tun ist, ist Thema der Diskussionen hier.

Wir stehen noch am Anfang eines dringend nötigen Prozesses. Die Ideen sind jung und noch formbar. Zwei Dinge stehen jedoch fest: Wir bauchen bessere Information derjenigen, die sich engagieren wollen. Und eine bessere dezentrale Vernetzung. Beides wollen die “Netzverbesserer” bieten.

12. August 2007

iPhoneDevCamp Germany

Gute Ideen müssen kopiert werden :-) Das zweite Kölner Barcamp hat noch gar nicht stattgefunden, da schlägt Franz schon das nächste Event vor: Ein iPhoneDevCamp. In San Francisco hat das sehr erfolgreich mit 400 Teilnehmern stattgefunden, drehte sich jedoch mangels SDK nur um die Anpassung von Webapplikationen, nicht um native iPhone-Apps.

Das kann beim deutschen Äquivalent anders werden: Entweder bringt Apple bis dahin ein richtiges SDK raus, oder wir behelfen uns eben damit. Sollte ich bis dahin ein iPhone haben und ein bisschen Zeit finden, um mit UIKit herumzuspielen, werde ich sicher einen Vortrag darüber beisteuern…

11. August 2007

Schuhverkäufer in Zeiten des Internets

Wie baut man Schuhe? Man nimmt eine Sohle und sorgt dann dafür, dass die Sohle am Fuss bleibt und meist auch dafür, dass der Fuss nicht nass wird. Wie verkauft man Schuhe? Man verwendet die unterschiedlichsten Materialien, bringt sie in die unterschiedlichsten Formen, und macht die Schuhe bunt. Wie bewirbt man bunte Schuhe?

Indem man sie nicht zeigt.

Adidas beauftragte im Jahr 2006 (ja, is schon was älter…) sieben Regisseure damit zu den in der Schuhserie “Adicolor” enthaltenen Farben einen Spot zu drehen. Der Inhalt war egal, nur die Farbe, um die es ging war vorgegeben. Die Länge war auch variabel – die Regisseure genossen also totale künstlerische Freiheit. Verbreitet wurden die Filme über das Internet, auf Domains, die mit den Farben korrespondierten, wie http://www.r255g255b255.net/ für die Farbe Weiß. Es gib einen Podcast und es gibt Portraits der Künstler.

Im Matblog gibt’s mehr Informationen.

Pink

Blue

Black

Red

White

Green

Yellow

9. August 2007

Danke, kleine Hufeisennase

Jetzt wo ein kleines Flattervieh die große Brücke aufhält: Warum gibt es nicht endlich eine neue Bürgerbefragung, bei der rechtsgültig der leidige Brückenbeschluss durch einen Tunnel ersetzt wird?