Die Ermordung des Jesse James
Ich schreibe nicht of Filmkritiken an dieser Stelle. Meistens ist zu einem Film vermeintlich alles gesagt, in der Regel besser als ich das hier könnte. Meistens finden die Filme, die es sich zu sehen lohnt, ob Mainstream oder nicht, genug Aufmerksamkeit in ihren Zielgruppen. Meistens ist jeder, den es interessiert, ausreichend darüber ainformiert, ob es sich lohnt einen Film zu sehen – oder auch nicht. Echte Perlen werden selten übersehen.
Die Ermordung von Jesse James durch den Feigling Robert Ford hat dennoch kaum jemanden ins Kino gelockt. Ich habe praktisch nichts davon mitbekommen, dass es diesen Film gibt, und sass so folgerichtig auch in einem praktisch leeren Kino. Und wurde von dem besten Film überrascht, den ich aus dem letzten Jahr gesehen habe.
Zuerst einmal klngt alles ein wenig abschreckend. Der Titel ist lang und sperrig. Es ist ein Western. Er ist lang. Zwei Stunden, 40 Minuten. Es passiert praktisch nichts. Brad Pitt und Casey Affleck spielen mit.
Was sich dann aber auf der Leinwand ausbreitet, ist zwar wirklich lang, aber man möchte keine Minute missen. Es ist einer dieser Filme, in denem man vergisst, dass um einen herum ein Kino ist. Größtenteils liegt das an der grandiosen Kameraarbeit von Roger Deakins, der sich schon für die Kamera in den Coen-Brothers-Filmen und vielen anderen verantwortlich zeichnet. Hier übertrifft er selbst eigene Meisterwerke wie “The man who wasn’t there” oder “die Verurteilten”. Die westerntypisch grandiosen Kulissen werden beeindruckend ins Szene gesetzt und der Film spielt ständig mit alten, unscharfen Weitwinkel-Linsen und dem Blick durch unebene Glasfenster. Die Szene des Zugüberfalls am Anfang ist von atemberaubender Schönheit. Und das muss man bei einem Zugüberfall erst einmal schaffen.
Die schauspielerische Leistung steht dem in nichts nach. Brad Pitt verkörpert den Jesse James wortkarg und präzise, auch Robert Ford ist sehr gut besetzt; überhaupt schafft es jeder, seiner Figur enorme Tiefe zu geben. Für einen Film, der aus den Bildern und der Charakterentwicklung lebt, und zudem noch mit sehr wenig aber sehr gutem Dialog auskommt, ist eine perfekte Besetzung essentiell, und dieser Film hat das Glück, eine zu haben.
Jetzt hab ich aber genug geschwärmt. “Die Ermordung des Jesse James”, ist sicher nichts für Leute, die sich im Kno schnell langweilen. Wer jedoch einen Film sucht, dessen Kraft in der Ruhe liegt, und der von beidem sehr viel entwickelt, der sollte ins Kino gehen, solange er noch läuft. Oder auf die DVD warten und auf einem großen Fernseher gucken. Oder darauf warten, dass der Film wieder n die Kinos kommt, sobald er mit den Oscars belohnt wird, die er verdient.
Of Codices and Codacs
When I studied in Dresden, my “second home” became the newly built library, where apart from the buildings great architecture I could enjoy a tidy desk to work on, free wifi for distraction reseach , a nice cafeteria and countless hours in the sun on the roof of that building, chatting with friends.
But hardly known even to some of the library’s most regular visitors is what lies one storie above the cafeteria, in a special room belonging to the otherwise moderately interesting museum: In the so-called “treasure room” one can find a lot of interesting stuff, among it a 4100 year old stone with writings of the sumerians, handwritten notes by Bach, Schumann or Mahler, a book with sketches on human proportions by Albrecht Dürer or the biggest Manuscript by Martin Luther except for his translation of the Bible. There are some ancient globes and maps, too. But the most interesting and most valuable exposit is an ancient “Book” by the Maya.
This book, known as the Dresden Codex is the best preserved mayan handwriting of only three written documents known today, that still exist of this former cultural empire. It is full of strange symbols, heads and pictures, of which many parts have not yet been decrypted. The Dresden Codex is the only one that is publicly shown, and if you happen to be at the university’s campus you should pay a visit. Normally the treasure room is locked, but if you ask the people at the counter on the entrance two stories down, they open it for you. (there are Cameras, though.)
The funny thing ist, that this is almost unknown in Dresden, and is just a footnote in the extremely big list of cultural sights this city has to offer. Outside of Dresden, and – not surprisingly – in South America, there seems to be a much higher awareness of the treasure that this room holds.
Which brings me to the second thing I wanted to write about, which I discovered today, and which I have yet to fully read: It is a web-comic called Dresden Codak. It is no coincidence that the Comic is named that way, since its name directly derives from the mayan paper in my university’s library.
The comic belongs to the better ones of its kind, and while the storyline did not yet get me, it is in an artistic and stylistic sense very well done. The author, Aaron Diaz, obviously knows his medium very well and plays with the panels and their layout in a very experimental and yet very convincing way. And its style of drawing also looks a lot like it’s been inspired by its 700 year old predecessor…
Finally! Readomatic goes Google Code
I announced it months ago and then it rested for far too long on my Todo-List: Today I uploaded the Source of Readomatic to Google Code. It’s shiny new address is:
I updated the stylesheet to Jon Hicks’ gReader 1.3 and cleaned out almost all the debug code. All development will from now on take place at the new Google Code site. New releases will continue to be announced on this blog, too. Have fun!
Fakten unterfüttert mit Emotion ergibt Kernkompetenz!
Heinz Strunk ist Spitzenkandidat von “Die Partei” in Hamburg und hält eine der besten Wahlkampfreden seit langem. Unbedingt ansehen!
Teil 1
Teil 2
Es liegt nicht immer nur am Geld
Jeder will einem weismachen, die schlechte Situation der deutschen Hochschulen ist am Geld festzumachen. Woran es aber wirklich liegt, kann man hier nachlesen. Die hier beschriebene Metalität Mentalität ist leider nur allzu verbreitet…
Wir warten aufs Telefon…
Seit fast einem Jahr warten wir also auf das Telefon von Apple.
Seit Juni kann man es in den USA kaufen.
Und jetzt sind wir bei folgenden Möglichkeiten angelangt, um es endlich auch zu haben:
- Import aus den USA oder England, wo man den Vertrag nicht im Laden macht, sondern zuhause bei iTunes. Preis: 399$ + Tax + Zoll. Danach knacken des Gerätes. Nicht illegal aber nicht risikolos.
- Telekomvertrag mit 399€ für das unsubventionierte Gerät. Danach aber kaum Inklusivminuten und 40 cent pro Minute berappen, keine Flatrates.
- Ohne Vertrag das immernoch unsubventionierte Handy für 999€ kaufen.
Falls sich einer meiner Leser im Wettbewerbsrecht auskennt: Darf man das? Einem Kunden das selbe Gerät für 600 Euro mehr verkaufen als einem anderen Kunden ohne irgendeine erkennbare Gegenleistung? Remember: 399€ sind der volle Preis für das Telefon, der Rest wird über die Grundgebühr abgegolten. Der iPod touch kostet 299€. Ohne irgendeine Binung an irgendwas.
Das kann nicht ewig so funktionieren. Entweder weil die Kunden ausbleiben oder weil es widerrechtlich ist. Das iPhone-Debakel in Deutschland ist für Apple und die Telekom einfach nur peinlich und für potentielle Kunden quälend. Ich bin mir sicher, dass am Ende dieses frustrierenden Prozesses ein Szenario steht, in dem jeder, der ein iPhone haben will, auch eines kaufen kann. Und zwar zu einem Preis der für Apple und die Kunden vertretbar ist. Bis das so weit ist, müssen wir weiter beobachten, wie man das bei Apple und T-Mobile quälend langsam und durch Schmerzen lernt. Ist das die “Customer Experience” die Apple will?
ICQ-Support in Leopard 10.5.1
Folks who have downloaded the iChatICQFix, that makes iChat work with ICQ, will notice that this fix works no longer with Version 10.5.1 of the OS. I fixed this, please go to the original article and download again.
The Inputmanager checks two things before applying the ICQ Fix for iChat:
- Is the correct Version of Leopard running? This value was set to the release version of Leopard only, every release number smaller or bigger wouldn’t work. I changed it now, because I don’t have anything OS-specific in there. Any release number greater than 10.5 should be ok from now on.
- Is the correct version of iChat running? This is hardcoded to Version 4.0. If Apple releases iChat 4.1 and this is still not fixed, I need to release an updated fix yet again. Obviously I do stuff that is specific to this exact iChat version, so I can’t support future versions before seeing them. Apple may – and hopefully will – change stuff in the code I override. If they don’t, you might have to come back, so bookmark this site, subscribe to my RSS feed and tell all your friends
On another note, Chax for Leopard has reached Beta 2, and it fixes the ICQ problem, too. However, I didn’t yet try it out nor know if it works with 10.5.1.
How to teach new tricks to an old Dock
Leo vom Fscklog war mal wieder schneller als ich, dabei wärs doch so ein schöner Blogpost geworden – denn der Trick ist grandios: Es gibt eine Möglichkeit, die zuletzt benutzen Dokumente als Stack ins Dock zu bekommen. Schon nach 2 Stunden Benutzung aus meinem Arbeitsalltag kaum mehr wegzudenken.
Bonus-Tipp: Der “Briefkasten” im “öffentlichen Ordner” macht sich als Stack auch nicht schlecht.
Zieh mit vors Verfassungsgericht!
Kai hat einen schönen Beitrag geschrieben, der zeigt, warum es wichtig – und vor allem einfach – ist, sich der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung anzuschließen. Ich bin dabei. Im Folgenden wird sein unter CC-Lizenz stehender Text vollständig zitiert:
Eigentlich weiß jeder was zu tun ist. Gründe gibt es genug, sich der Sammel-Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung anzuschließen. Gründe findet man ausreichend auch noch in einer fünfminütigen Info (Mehr Aufklärungsmaterial gibt es hier). ABER oft läuft dabei etwas schief, weil nämlich die zwingend erforderliche Vollmacht nicht ausgedruckt und verschickt wird. DARUM, damit bei dieser wichtigen Sache nichts schief läuft – hier eine Anleitung in 3 Schritten. So und nicht anders muss das gemacht werden. Also auf, die Zeit drängt, denn Registrierungen und Vollmachten werden nur noch bis zum 19.11.2007 (Poststempel) – also nächsten Montag – angenommen! Auf auf!!!
Schritt 1: Registrierung ausfüllen

Das Registrierungsformular wird ausgefüllt und danach durch Klicken auf “Absenden” abgeschickt.
Die Registrierung enthält die Daten zur Verfassungsbeschwerde. Das Registrierungsformular findet man hier: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/lang,de/. Das wird online ausgefüllt und dann per Klicken auf “Absenden” übermittelt. Die Daten, die für die Verfassungsbeschwerde benötigt werden, gehen dann beim Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik ein. Damit Starostik die Verfassungsbeschwerde durchsetzen kann benötigt er aber aber das Vollmachtsformular, das es nach dem Abschicken der Registrierung zum Herunterladen gibt.
Schritt 2: Vollmacht ausdrucken und ausfüllen

Das Vollmachtsformular wird vollständig ausgefüllt und unterschrieben.
Die benötigte Vollmacht gibt es nach dem Abschicken der Registrierung zum Download als PDF- oder RTF-Dokument. Das lädt man herunter, druckt es auf dem Drucker aus und füllt dann alle erforderlichen Felder (im PDF auch direkt am Computer möglich) aus. Nicht vergessen; die Unterschrift!
Schritt 3: Eintüten und Abschicken

Die ausgefüllte Vollmacht kommt in den Briefumschlag und wird an Rechtsanwalt Meinhard Starostik geschickt. Frankieren nicht vergessen!
Danach liegt das ganze ungefähr wie oben dargestellt auf dem Tisch (oder wo auch immer). Das große Eckige kommt ins kleine Eckige. Wer so luxuriöse Briefumschläge mit Fenster besitzt, braucht den Brief nur noch frankieren und in den nächsten Briefkasten stecken. Wer kein Fenster im Umschlag hat, schreibt es eben drauf und steckt den fertig frankierten Briefumschlag ebenfalls in den nächsten Briefkasten. Alles bis zum 19. und man hat seinen Teil geleistet. Gekostet hat es nicht mehr als einen Briefumschlag, eine 55 Cent Briefmarke, etwas Druckertinte und einen Gang zum Briefkasten. Die Verfassungsbeschwerde kostet nichts (in Ziffern: 0), denn…
Das Gerichtsverfahren und Ihre Vertretung vor Gericht ist für Sie kostenfrei. Ihnen entstehen also keinerlei Gerichts-, Anwalts- oder sonstige Kosten. Dies gilt auch dann, wenn die Verfassungsbeschwerde keinen Erfolg haben sollte.
(Quelle: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/)
Viel Erfolg beim Mitmachen! Jetzt handeln!
Text verfasst von Kai Uhlemeyer unter cc-by
Black Friday

Der Bundestag hat die Voratsdatenspeicherung verabschiedet. Da ich eher schreibfaul bin
hier nur ein Link, der eigentlich alles enthält, was ich hier schreiben würde.